Nach 7 Spieltagen und rechtzeitig zur bevorstehenden Länderspielpause ist es Zeit für ein Zwischenfazit. Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt (2:3) eignet sich bestens, um die aktuelle Situation allgemein zu umreißen.

Zitate rund um das Spiel

 Trainer Peter Stöger

  • Zum bisherigen Verlauf der Saison: „Dass wir früh sechs Punkte geholt haben, hat uns gut getan. Ansonsten würden wir jetzt schon ganz unten drin stehen.“ (Bild.de)
  • Zu den Fehlern, die zu den Gegentoren in Frankfurt führten: „Individueller geht es nicht, so kann man in der Bundesliga nicht punkten.“ (Bild.de) Oder: „Ganz bitter. Wenn du so drei relativ einfache Tore zulässt, ist es nicht möglich in der Bundesliga zu punkten.“ (Express.de)
  • Zur Zukunft: „Ich will nichts schönreden. Aber ich habe in vielen Spielen gesehen, was möglich für uns ist. Natürlich wird das nächste Spiel gegen Dortmund hart. Die kommen in der Phase, in der sie angezählt sind.“ Und weiter: „Wir werden das ganze Jahr keine ruhige Phase haben.“ (Bild.de)

 Manager Jörg Schmadtke

  • Zu den Saisonzielen: „Wir haben Platz 15 als Ziel ausgegeben. Da ist es klar, dass wir zwischendurch auch mal da unten rum laufen. Aber das beunruhigt mich nicht.“ (Bild.de)
  • Zur aktuellen Lage: „Mich beunruhigt die Situation nicht. Wir sind in einem Reifeprozess, ein paar Entscheidungen treffen wir immer noch falsch.“ (Bild.de) Und weiter: „Das kann schon mal passieren in der Bundesliga. Aber wir haben wieder ein gutes Auswärtsspiel gemacht, nachdem wir auch in Hannover schon gut nach vorne gespielt haben. Am Ende ist zwar nichts rumgekommen, aber von der Raumaufteilung her haben wir das schon gut gemacht, wir waren vielleicht nur noch nicht eiskalt genug. Daran werden wir weiter arbeiten.“ (Express.de)
  • Zum nächsten Gegner Dortmund: „Dann kommen sie halt gallig. Darauf müssen wir Antworten finden, in der Bundesliga musst du jede Woche Antworten finden. Aber ich warne davor, Dortmund anhand des Punktestandes in der Liga zu bewerten – man kann auch den aus der Champions League nehmen.“ (Express.de)
  • Zur Bundesligatauglichkeit des Teams: „Wir haben doch längst Bundesligatauglichkeit gezeigt. Wir müssen noch etwas cleverer und kühler agieren, aber dass sie bundesligatauglich sind, haben die Spieler gezeigt. Es gab nur ein Spiel, in dem wir restlos unterlegen waren, aber darüber müssen wir nicht reden, weil es die Bayern waren. Alle anderen waren Spiele auf Augenhöhe.“ (Express.de)

Innenverteidiger Kevin Wimmer

  • Zum dritten Gegentor: „Es hätte Abstoß statt Ecke geben müssen. Umso bitterer, dass wir dadurch das 2:3 bekommen haben. Aber wir müssen uns die Niederlage selbst ankreiden, denn wir hatten genug Chancen für mehr.“ (Welt.de)

 Wie der FC in der Medienberichterstattung wahrgenommen wurde

Bild.de hat einen starken und in der Offensive mutigen FC gesehen und stellt die These auf, dass der FC nicht absteigt. Bild-Reporter Mirko Frank sagt, dass Köln drin bleibt, „weil Trainer Stöger selbstbewusst ist, keine Rücksicht auf Stars nimmt. Sport-Boss Schmadtke ist immer total relaxt.“

Für Express.de hat sich der FC selbst geschlagen und „der Ergebnis-Trend macht Angst“. Und obwohl nach drei Pleiten in Folge, der Puffer auf die Abstiegsplätze auf einen Punkt geschmolzen ist und der nächste Gegner Dortmund heißt, „macht der Fußball, den der FC nach vorne spielte Hoffnung“.

Welt.de sah es ähnlich und titelte „Frankfurt gewinnt, weil Köln ins eigene Tor trifft“ und sah somit den FC mindestens auf Augenhöhe mit Frankfurt und hob positiv hervor, dass „die Stöger-Elf bei Kontern stets gefährlich blieb“.

Weltfußball.de lobte das Verhalten des FC, der sich auch nach dem Rückstand nicht entmutigen ließ.

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Ein Kommentar

  1. Alex

    Unser FC ist gut aufgestellt. Die Mannschaft ist bundesligatauglich, hat sie auch schon bewiesen. Stöger, Schmadtke und Co sind ein gutes Gespann. Momentan fehlt in meinen Augen wirklich nur die Kaltschnauzigkeit vor dem Tor, hier und da mal Glück und dass eben der Sturm mal in Fahrt kommt. Aber… das wird kommen und daher sollte am Ende der Saison Platz 15 oder gerne auch höher ausfallen. Aber… 15 genügt, ist als Saisonziel ausgegeben und sollte hoffentlich machbar sein.
    Come on Effzeh!

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Über den Autor

Antonio Bozza (machiavelli14): Geboren am 31. Spieltag 1974, als der FC im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz nicht nur 3:1 in Wuppertal gewann, sondern in einer Liga spielte, in welcher Bayer Leverkusen noch nicht auf der Landkarte erschien und es mit dem Stadtrivalen Fortuna Köln einen prestigeträchtigen Absteiger gab. Erstmals im Stadion am 18.09.1982 als einer von 14.000 Zuschauern beim 2:1-Heimerfolg gegen Werder Bremen und seitdem vom FC-Fieber gepackt...

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