Das Jahr 2016 bot zeithistorisch einiges, was man am liebsten vergessen möchte.
Aber auch wenn der 1. FC Köln natürlich ein wichtiger Teil der Zeitgeschichte ist.
Das Jahr 2016 möchte man aus Sicht des #effzeh auf keinen Fall vergessen.

Lieber im Jahr 2017 wiederholen oder eventuell sogar noch steigern.
Und genau da kommen wir zum großen Problem.

Denn nach der konsequent positiven Entwicklung der letzten Jahre werden deutliche Steigerungen immer schwieriger. Denn langsam stoßen wir in Bereiche vor, in denen der nächste Schritt kein kleiner, sondern ein Quantensprung ist. In den letzten Jahren entwickelte Peter Stöger sein Team

2014 zu einem souveränen Aufstieg

2015 zu einem souveränen Klassenerhalt

2016 zu einem souveränen Platz im Mittelfeld

vielleicht erkennt ihr mein Problem. Denn würde die Entwicklung so positiv und schnell weitergehen, führte das

2017 zu einem Europapokalplatz

2018 zu einem souveränen Europapokalplatz

2019 zur Teilnahme an der Champions League

2020 zur Meisterschaft

und allerspätestens

2021 in den Olymp

Nicht, dass ich etwas dagegen hätte.

Aber,
ihr könnt mich einen Pessimisten schimpfen,
das wird nicht passieren.

Vielleicht wird der 1. FC Köln etwas davon erreichen und das wäre schon ein großer Erfolg. Denn der Schritt oder die Schritte aus dem Mittelfeld der Tabelle nach oben sind noch schwieriger zu nehmen als die Stufen davor. Denn hier ist die Konkurrenz noch stärker und wird durch den Brauseclub aus dem Osten sogar noch größer.

Trotzdem ist in dieser Saison das internationale Geschäft tatsächlich drin. Auch weil klassische Anwerber auf diese Plätze von Wolfsburg bis Schalke aktuell schwächeln.

Wie schrieb unser Tony nach dem Ende der letzten Saison.

Nach 40 Punkten im ersten und 43 Punkten im zweiten Bundesligajahr, könnten für die kommende Saison 50 Punkte ein realistisches Ziel sein (sofern unser FC durch die neue Transferperiode nicht gezwungen wird wieder bei „Null“ anzufangen).

Nach dieser Vorrunde erscheint mir das zwar immer noch optimistisch, aber durchaus realistisch. Tony schrieb weiter

Je nachdem was die Konkurrenz macht können diese 50 Punkte dann für einen Europa League-Platz ausreichend sein oder eben nicht. Dies sollte für den nächsten Schritt aber nicht entscheidend sein.

Genau das denke ich auch. Auch ohne Europacup wären 50 Punkte toll. Wie jeder weitere Schritt nach vorne toll wäre. Deswegen lasst uns nicht zu viel erwarten. Es wird Rückschläge geben oder vielleicht auch mal Stagnation. Aber auf lange Sicht (2020 s.o.) mache ich mir überhaupt keine Sorgen.

Denn (ebenfalls ein Zitat von Tony)

Die positive Entwicklung der letzten Jahren sind ein Hauptverdienst von Werner Spinner, Jörg Schmadtke, Jörg Jakobs, Alexander Wehrle und Peter Stöger (Reihenfolge zufällig gewählt!). Diese Personen sind hauptverantwortlich für die sportliche und finanzielle Stabilität der letzten Jahre.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Die wichtigsten Akteure haben zum Glück auch weiterhin das Ruder in der Hand. Darum genieße ich die angenehme Gegenwart und freue mich auf eine noch schönere Zukunft. Ob die schon 2017 kommt werden wir sehen.

Ich freu mich jedenfalls auf ein tolles Jahr 2017 mit unserem #effzeh

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

Ein Kommentar

  1. Alex

    Pessimist! 😀

    Ich bin zufrieden mit einem einstelligen Platz – egal ob 1 oder 9. Denn das was die Mannschaft leistet, wie sie auftritt, dazu das Umfeld… da kann man einfach nur zufrieden, ja stolz sein und deswegen ist mir die Zahl am Ende der Saison egal welche vor dem FC in der Tabelle steht. Und ja, auch wenn es sogar eine 10-15 wäre, wäre nicht schlimm. Hauptsache drin, denn auf Dauer muss man sich keine Sorgen machen. Dat läuft… 🙂

    Happy 2017 Euch von der Ziege, unserem Effzeh und den Lesern hier drin!

    Antworten

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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