Legendäre Transfers – Kölsche Ziege https://koelsche-ziege.de Eine weitere WordPress-Seite Sat, 30 Jan 2021 16:03:20 +0000 de hourly 1 Kein Poldi https://koelsche-ziege.de/kein-poldi/ https://koelsche-ziege.de/kein-poldi/#comments Wed, 12 Jul 2017 18:13:51 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3929

Wenn ich von meinem Kumpel ReKo per WhatsApp folgende Nachricht bekomme „Darf ich bitte einen Beitrag über Modeste auf Deinem Blog schreiben? Ich explodiere.“ Dann kommt sowas dabei rum. Danke dafür und Euch viel Spaß beim Lesen. Er hätte der Held von Köln werden können, ein neuer Thomas Häßler, der Pierre Littbarski der 00er-Jahre, der [...]

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Wenn ich von meinem Kumpel ReKo per WhatsApp folgende Nachricht bekomme

„Darf ich bitte einen Beitrag über Modeste auf Deinem Blog schreiben? Ich explodiere.“

Dann kommt sowas dabei rum. Danke dafür und Euch viel Spaß beim Lesen.

Er hätte der Held von Köln werden können, ein neuer Thomas Häßler, der Pierre Littbarski der 00er-Jahre, der rechtmäßige Nachfolger von Toni Polster. Platz fünf, der direkte Einzug in die Euro-League – das verdankt der 1. FC Köln vor allem den 25 Toren von Anthony Modeste. Niemand hätte es wohl für möglich gehalten, dass der von Hoffenheim geholte Stürmer in seiner zweiten Saison derart einschlagen würde. Ein Wahnsinn.

Seit Lukas Podolski gab es keinen Spieler mehr, der derart gelobt, geliebt, vergöttert wurde. Doch Tony war kein Poldi und wird es nie werden. Ihm fehlt es an Authentizität,  Glaubwürdigkeit, Demut und vor allem Dankbarkeit.

Ja, es gehört zum modernen Fußball dazu, dass Spieler bei einem besseren Angebot den Verein wechseln. Es ist auch normal, dass sie sich bis zum Schluss nicht über ihre wahren Absichten äußern. Ein normaler Arbeitnehmer würde seinen Kollegen ja auch nicht erzählen, dass er sich gerade in einem anderen Unternehmen bewirbt. Von daher hätten wohl nur verbitterte Fußballromantiker Modeste einen Wechsel nicht verziehen. Der Großteil der Geißbock-Anhänger war weder verwundert, noch verärgert darüber, dass nach der Saison schnell ein Wechsel ins ferne China wahrscheinlich wurde. Zu hoch war die im Raum stehende Ablöse, als dass der Verein sie hätte ausschlagen können.

Zu hoch war das Jahresgehalt für Modeste, als dass er es ablehnen würde.
Zu hoch war die Achtung vor seiner Leistung, als dass die Fans ihm den Geldsegen missgönnt hätten.

Doch leider unternahm der liebe Tony alles, um sich nicht unsterblich, sondern unausstehlich zu machen. Bereits im Juni 2016, als Modeste seine Ausstiegsklausel ziehen wollte, zeigte sich, dass dieser Spieler noch Schwierigkeiten machen würde. Es kam lediglich nicht zum Wechsel, da die damals noch unberucksackten Mendy-Brüder zu spät dran waren. Nach wochenlangem Hickhack schaffte es Jörg Schmadtke schließlich Modeste die Ausstiegsklausel abzukaufen – sein Gehalt stieg auf 2,5 Millionen Euro. Und wie kommentierte er das?

Ich wollte nie weg. Das war nur Politik. Ich bin Spieler, ich mache was ich will.Anthony Modeste

Zugegeben, sehr ehrlich. Aber eben auch sehr respektlos gegenüber Verein, Mitspielern und Fans. Im Winter flatterte eine 50-Millionen-Euro-Offerte ins Geißbockheim. Modeste kokettierte mit einem Wechsel. Ein Bekenntnis zum FC, eine wirkliche Klarstellung? Fehlanzeige. Sein wahres Gesicht zeigte sich langsam.

Doch Tony wurde von den Fans am letzten Spieltag im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen getragen. Er heulte, war voller Euphorie und behauptet immer wieder

Ich will bleiben.Anthony Modeste

Wäre es sein Wille gewesen, hätte es die Gespräche mit dem chinesischen Verein nicht gegeben. Modeste hatte zudem Zeitpunkt einen Vertrag für drei weitere Jahre beim FC. Niemand hätte ihn davon abhalten können, zu bleiben, wenn er es wirklich gewollt hätte. Stattdessen wurden Verhandlungen geführt – mit seinem Wissen und Einverständnis. Doch der Deal platzte, er scheiterte wohl an den Zahlungsmodalitäten. Und anstatt jetzt einfach die Klappe zu halten, sich reumütig zu geben und zu trainieren, gibt er der BILD ein Interview und sagt, er habe nie weggewollt und der FC habe die Verhandlungen quasi ohne sein Wissen im Alleingang geführt. Angeblich habe er mit den Bossen sogar über sein Karriereende beim FC reden wollen. Klar.

Beim Trainingsauftakt wurde er trotz dieses Verbalangriffs von hunderten Fans gefeiert, genoss das Bad in der Menge, als ob er damit Schmadtke und Co. sagen wollte: „Seht her, die Fans lieben mich. Ihr seid auf mich angewiesen.“ Und um noch einen draufzulegen, klagte er wenige Tage später, nachdem die Verhandlungen mit Tianjian wiederaufgenommen wurden, gegen seinen „geliebten“ FC. Der Showdown vor Gericht blieb den Angestellten und Fans glücklicherweise erspart, der FC kassiert dicke Kohle, die er gut gebrauchen kann.

Ungeachtet seiner Äußerungen, liebten und lieben ihn die Fans. Auf Mallorca war der Modeste-Song von Icke Hüftgold der Hit des Sommers. Zugegeben, das Lied ist ein echter Ohrwurm. Doch zu einem Evergreen fehlen ihm leider Tiefgang und Charakter. Die letzten Strophen lauten daher:

„Wer manchen Hals anschwellen lässt? Anthony Modeste“
„Sympathisch wie ein Wespennest? Anthony Modeste“
„Jetzt endlich den FC verlässt! Anthony Modeste“

Foto: Herbert Bucco / upgradecologne.de

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Der 1. FC Köln verpflichtet Leonardo Bittencourt https://koelsche-ziege.de/der-1-fc-koeln-verpflichtet-leonardo-bittencourt/ https://koelsche-ziege.de/der-1-fc-koeln-verpflichtet-leonardo-bittencourt/#comments Wed, 15 Jul 2015 08:34:02 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3226

Als in unserer Whats-App-Gruppe die Meldung die Runde machte, der 1. FC Köln hätte Leonardo Bittencourt verpflichtet, musste ich direkt auf den einschlägigen Seiten im Internet nachgucken, ob dies nicht wieder eine der Enten ist, die in den Transferperioden gerade in Bezug auf unseren FC fast täglich angeflogen kommen. Und ich fand tatsächlich sowohl auf [...]

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Als in unserer Whats-App-Gruppe die Meldung die Runde machte, der 1. FC Köln hätte Leonardo Bittencourt verpflichtet, musste ich direkt auf den einschlägigen Seiten im Internet nachgucken, ob dies nicht wieder eine der Enten ist, die in den Transferperioden gerade in Bezug auf unseren FC fast täglich angeflogen kommen. Und ich fand tatsächlich sowohl auf Kicker.de und auf dem Internetauftritt des EXPRESS die Bestätigung, dass es wirklich zu dieser spektakulären Verpflichtung gekommen war. Aber der Transfer wirft einige Fragen auf, die es zu klären gilt:

Wie kann es einem Fußballverein wie dem 1. FC Köln gelingen, einen Spieler wie Leonardo Bittencourt zu verpflichten?

Wir reden hier über einen talentierten,  U21-Nationalspieler, der auf zahlreichen offensiven Positionen einsetzbar ist. Er ist schnell und vor allen Dingen jung. Es dürfte genügend andere Vereine gegeben haben, die sich gerne die Dienste des Spielers Leonardo Bittencourt gesichert hätten. Warum also wechselt er gerade zum FC?

Wie kann es einem Fußballverein wie dem 1. FC Köln gelingen, einen solchen Transfer bis zur Verkündung des Wechsels geheim zu halten?

Eines ist in der Kölner Medienlandschaft schon immer an der Tagesordnung gewesen: Die wilden Spekulationen über mögliche Verpflichtungen des 1. FC Köln. Das war auch in dieser Sommerpause nicht anders. Aber der Name Leonardo Bittencourt ist kein einziges Mal ernsthaft in den Medien aufgetaucht. Es dürfte also sogar scheinbar immer gut informierte Zeitungen wundern, dass der FC Bittencourt unter Vertrag nimmt. Wieso aber ahnte niemand diesen Transfercoup?

Wie kann es einem Fußballverein wie dem 1. FC Köln gelingen, einen solchen Transfer bei einem geschätzten Marktwert (transfermarkt.de) von 6,5 Millionen € zu stemmen?

Wahrscheinlich wird die Ablöse bei nicht ganz diesen 6,5 Millionen € liegen, aber für deutlich weniger wird Hannover Leonardo Bittencourt auch nicht ziehen gelassen haben. Die FC-Kasse dürfte nach den Verpflichtungen von Frederik Sörensen, Dominique Heintz, Milos Jojic, Philipp Hosiner und Anthony Modeste so gut wie leer sein. Woher kommen also die Bittencourt-Millionen?

Die Antwort auf all diese Fragen heißt: Jörg Schmadke, Peter Stöger, Alex Wehrle und das Präsidium des FC, die momentan etwas ganz und gar Außergewöhnliches leisten. Sie sind im Begriff meinen 1.FC Köln wieder zu einem Club zu machen, zu dem man als Spieler gerne wechselt, bei dem endlich seriös gearbeitet wird, bei dem mit einem langfristig angelegten Konzept eine neue Ära attraktiven Bundesliga-, ja vielleicht auch internationalen Fußballs eingeleitet werden soll. Und – vielleicht mit das Wichtigste – der in nicht allzu ferner Zukunft schuldenfrei sein soll. Die Verpflichtung von Leonardo Bittencourt steht übrigens in keinem Widerspruch zu diesem Ziel. Die FC-Macher werden den Transfer sorgfältig geplant haben und hätten ihn nicht durchgezogen, wenn das Geld hierfür nicht vorhanden wäre.

Leonardo Bittencourt hat laut Hannover-Manager Dirk Dufner selbst um die Freigabe gebeten und bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt, wenn er sagt:

Es hat mich beeindruckt, wie der 1. FC Köln nach dem Aufstieg in die Bundesliga aufgetreten ist. Peter Stöger und Jörg Schmadtke stehen für Konstanz und haben einen klaren Plan, um diesen besonderen Club in eine sichere und erfolgreiche Zukunft zu führen. Ich bin überzeugt, dass wir gut zusammenpassen werden.Leonardo Bittencourt, 2015

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer: Lasset die Spiele beginnen – Schluss mit der Sommerpause – wir sind gerüstet – und das sogar ziemlich gut!

Come on FC!

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Alpay Özalan, oder der fliegende Türke https://koelsche-ziege.de/alpay-oezalan-oder-der-fliegende-tuerke/ https://koelsche-ziege.de/alpay-oezalan-oder-der-fliegende-tuerke/#comments Tue, 16 Jun 2015 12:51:54 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3138

Es gibt so Spieler, die begeistern mich eher durch ihre Art, als durch ihre Leistungen. Alpay Özalan gehört ohne jede Frage dazu. Er brauchte dazu nur ein Spiel. Ich weiß nicht einmal mehr, wer der Gegner war, (Mitziege Wenty meint, es wäre in Dortmund gewesen. Das war zumindest Alpays erstes Spiel, könnte also sein. Respekt! [...]

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Es gibt so Spieler, die begeistern mich eher durch ihre Art, als durch ihre Leistungen. Alpay Özalan gehört ohne jede Frage dazu.

Er brauchte dazu nur ein Spiel. Ich weiß nicht einmal mehr, wer der Gegner war, (Mitziege Wenty meint, es wäre in Dortmund gewesen. Das war zumindest Alpays erstes Spiel, könnte also sein. Respekt! Wenty war auf jeden Fall im Westfalenstadion.)
Aber ich schaute das Spiel nicht im Stadion sondern vor dem Fernseher. Das ist in diesem Fall wichtig. Man kennt das ja. Im Fernsehen fehlt einem oft der Überblick über das gesamte Spiel. So auch in diesem Fall.

Unser 1. FC Köln war jedenfalls ständig in Bedrängnis.

Doch immer, wenn es wirklich ernst wurde kam Alpay Özalan wie aus dem Nichts aus dem toten Winkel der Kamera angeflogen, räumte auf und ab und manchmal auch einen Gegner um.
Hohes Bein, gestrecktes Bein, Blutgrätsche, Notbremse.

Alpay Özalan, der fliegende Türke

Unser fliegender Türke Alpay Özalan beherrschte die volle Klaviatur des sagen wir einmal körperbetonten Fußballs.
Ihn in diesem Spiel als rotgefährdet zu bezeichnen wäre eine radikale Untertreibung. Jede einzelne Aktion von Alpay hätte Friedentruppen der UNO auf den Plan rufen können. Wenn sie denn missglückt wären.

Erstaunlicherweise gab es in diesem Spiel keine Verletzten, keine Karten und keine Blauhelme. Denn obwohl jede von Alpays Aktionen auf Messers Schneide stattfand, waren sie (zumindest in diesem Spiel) alle fair. Das gelang Alpay nicht immer. Manche seiner Fouls konnte man durchaus als asozial bezeichnen. Aber er gab immer alles für sein Team und steckte nie zurück.

Alpay war eben einer jener Spieler, die man hasst, wenn sie für die gegnerische Mannschaft spielen aber unbedingt liebt, wenn sie für den eigenen Verein spielen. Mit anderen Worten. Zwischen 2005 und 2007 musste man ihn als Kölner einfach lieben. Ich jedenfalls fand den kölschen Türken großartig.
Heute gibt es im Kölner Kader keine Spielertypen mehr wie Alpay Özalan.
Ecken, Kanten und Asis sucht man vergeblich.

Das ist eigentlich positiv, da wir solche Einzelkämpfer nicht mehr brauchen.

Andererseits ist es auch verdammt schade.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

P.S. Man stelle sich vor, wie Alpay auf dem Platz aufgeräumt hätte, wenn er damals schon Muckis wie heute gehabt hätte.

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Wehrle und Schmadtke verlängern https://koelsche-ziege.de/wehrle-und-schmadtke-verlaengern/ https://koelsche-ziege.de/wehrle-und-schmadtke-verlaengern/#comments Wed, 27 May 2015 07:26:57 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3121

Die Saison ist gerade erst zu Ende, da hat der der 1. FC Köln die wichtigsten Personalien für die nächsten Jahre schon fix gemacht. Am Samstag verkündete FC-Boss Werner Spinner, dass Sportchef Jörg Schmadtke seinen Vertrag bis 2020, und Finanzchef Alexander Wehrle sogar bis 2021 verlängert haben. Das sind großartige Neuigkeiten. Um einen solchen Kaderplaner [...]

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Die Saison ist gerade erst zu Ende, da hat der der 1. FC Köln die wichtigsten Personalien für die nächsten Jahre schon fix gemacht.
Am Samstag verkündete FC-Boss Werner Spinner, dass Sportchef Jörg Schmadtke seinen Vertrag bis 2020, und Finanzchef Alexander Wehrle sogar bis 2021 verlängert haben.
Das sind großartige Neuigkeiten. Um einen solchen Kaderplaner wie Schmadtke und einen Finanzmagier wie Wehrle beneiden uns so einige. Dabei geht es nicht nur um ihre offensichtlichen Qualitäten in ihrem Fachbereich, sondern auch um ihre Identifizierung mit unserem 1. FC Köln.

Wir fühlen uns im Club und in der Stadt sehr wohl und identifizieren uns voll mit unserer AufgabeAlex Wehrle

 

Ich wollte immer irgendwo sesshaft werden. Es wäre schön, wenn das jetzt hier der Fall wäre. Dass das als Düsseldorfer in Köln ist, hat einen gewissen Charme, das gebe ich zu.Jörg Schmadtke

Der diplomierte schwäbische Wirtschaftsexperte Wehrle und der ehemalige Bundesligatorhüter Schmadtke bilden nicht nur äußerlich ein außergewöhnliches Gespann. Auf der einen Seite der immer freundliche, immer elegante Wehrle. Auf der anderen der oft polternde, bärbeißige Schmadtke.
Vermutlich hätte ein Computeralgorithmus die beiden nicht als perfektes Team definiert. Das Leben aber zum Glück schon.

Und dass sich die beiden nicht nur beruflich verstehen, zeigt nicht nur unser fast schon romantisches Beitragsfoto.
Es zeigt sich in jedem Interview und auch in sämtlichen Aussagen, die von anderen Mitgliedern des Führungsstabs getroffen werden.
Ein Schwabe und ein Düsseldorfer sollen also als Kölner Dreamteam die Zukunft des 1. FC Köln langfristig mitprägen. Aus meiner Sicht ein absoluter Glücksfall, der gerne auch über die genannten Daten hinausgehen kann.

Denn auch wenn die Bildzeitung die neuen Verträge tatsächlich als Rentenverträge bezeichnet wünsche ich mir noch viele Jahre mehr mit den beiden. Schließlich wird Jörg Schmadtke beim Ende der aktuellen Vertragslaufzeit gerade einmal knackige 56 Jahre alt sein. Alex Wehrle wäre dann immer noch ein Jungspund von 46 Jahren. Vielleicht hängen Sie also dann noch ein paar Jahre dran.

Schließlich wollen sie bestimmt genießen, dass sie den 1. FC Köln in die Champions League geführt haben. 🙂

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Und plötzlich ist Tony Ujah weg https://koelsche-ziege.de/und-ploetzlich-ist-tony-ujah-weg/ https://koelsche-ziege.de/und-ploetzlich-ist-tony-ujah-weg/#comments Tue, 05 May 2015 11:40:46 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3082

Bumm. Einmal nicht aufgepasst und Anthony Ujah wechselt zu Werder Bremen. Aus dem Nichts! Zumindest kommt es mir so vor. Auch wenn bereits Anfang April erstmals über das angebliche Interesse aus Bremen. Richtig ernst habe ich die Gerüchte nicht genommen. Erstens war der Abstieg rechnerisch noch nicht abgewendet Zweitens wusste niemand etwas von einer Ausstiegsklausel [...]

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Bumm. Einmal nicht aufgepasst und
Anthony Ujah wechselt zu Werder Bremen. Aus dem Nichts!

Zumindest kommt es mir so vor.
Auch wenn bereits Anfang April erstmals über das angebliche Interesse aus Bremen. Richtig ernst habe ich die Gerüchte nicht genommen.

Erstens war der Abstieg rechnerisch noch nicht abgewendet

Zweitens wusste niemand etwas von einer Ausstiegsklausel (ganz egal in welcher Höhe)

Drittens schien ein Wechsel zu Werder Bremen für Anthony Ujah weder aus finanzieller Sicht noch aufgrund sportlicher Perspektive Sinn zu machen.

Viertens war Tony Ujah längst zu TÜNN UTSCHA, also einem echten Kölschen Jung geworden. (Klar Wappen und Trikots küssen machen viele, aber dem Tünn habe ich es abgekauft.)

Und jetzt ist der schöne Tony

Egal was Du machst. Der Tony sieht auf jedem Foto gut aus.Expressfotograf Eduard Bopp

schon in Bremen und macht Fotos neben dem ehemaligen Manager der Kölner Haie. Tony Ujah verlässt den 1. FC Köln wie von Vereinsseite extrem betont „auf eigenen Wunsch“.

Mein Wunsch ist das nicht. Ich bin enttäuscht und traurig.

Und wie bei einem abrupten Beziehungsende wünsche ich ihm mit einer Hälfte meines Herzens alles Gute und mit der anderen mindestens eine grüne Fischvergiftung!

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Kevin Wimmers Abgang ist ein gutes Zeichen https://koelsche-ziege.de/kevin-wimmers-abgang-ist-ein-gutes-zeichen/ https://koelsche-ziege.de/kevin-wimmers-abgang-ist-ein-gutes-zeichen/#comments Wed, 25 Mar 2015 10:58:13 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2969

Auch wenn es noch nicht offiziell verkündet wurde, scheint klar, dass Kevin Wimmer uns am Ende der Saison in Richtung London verlassen wird. Genauer gesagt wird er wohl zu den Tottenham Hotspurs wechseln. Mit dem österreichischen Abwehrrecken verliert der 1. FC Köln einen wichtigen Leistungsträger. Zu welchem Preis ist noch unklar, denn über die Ablösesumme [...]

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Auch wenn es noch nicht offiziell verkündet wurde, scheint klar, dass Kevin Wimmer uns am Ende der Saison in Richtung London verlassen wird. Genauer gesagt wird er wohl zu den Tottenham Hotspurs wechseln.
Mit dem österreichischen Abwehrrecken verliert der 1. FC Köln einen wichtigen Leistungsträger. Zu welchem Preis ist noch unklar, denn über die Ablösesumme wird wild spekuliert. Je nach Boulevardblatt scheint der Effzeh irgendwas zwischen sechs und acht Millionen Euro plus nicht spezifizierter Zusatzzahlungen im Erfolgsfall zu erhalten.

Ist das ein fairer Preis?

Auch darüber wird wild spekuliert. Laut den Kommentaren in einschlägigen Foren erwarteten einige Fans offensichtlich mindestens einen zwei- wenn nicht gar dreistelligen Millionenbetrag. Quasi als Vorauszahlung, weil sich Kevin Wimmer in Zukunft mindestens zum weltbesten Innenverteidiger der Welt entwickeln wird. Ich würde es ihm ja gönnen.

Aber bleiben wir realistisch. Erstens wird das wohl nicht geschehen und zweitens ist der 1. FC Köln nicht in der finanziellen Situation, um darauf zu spekulieren.
Ich erinnere nur an den kommenden Weltfußballer Pedro Geromel.
Bei dem wäre mittlerweile jeder froh, wenn wir für ihn wenigstens ein Paar Fässer Caipirinha bekommen hätten. Im Gegensatz zu Pedro Geromel werden wir Kevin Wimmer und seine Leistungen nach seinem Abgang vermissen. Es wird verdammt schwer, ihn gleichwertig zu ersetzen.

Trotzdem sehe ich in seinem Abgang ein gutes Zeichen. Denn er zeigt zwei Dinge.

Erstens. Man schafft es beim Effzeh mittlerweile wieder, Spieler besser und wertvoller zu machen.
Zweitens. Die aktuelle Vereinsführung ist sich ihrer langfristigen Verantwortung für den Verein bewusst.

Das macht mir Hoffnung für die Zukunft.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Olkowski, Mavraj, Vogt, Svento und Osako https://koelsche-ziege.de/olkowski-mavraj-vogt-svento-und-osako/ https://koelsche-ziege.de/olkowski-mavraj-vogt-svento-und-osako/#comments Sat, 07 Jun 2014 14:28:52 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2232

Vor gut einem Jahr hatten wir keinen Trainer, keinen Manager und dafür ein verdammt großes Fragezeichen, was die Zukunft angeht. Dann kamen erst Stöger, dann Schmadtke, dann eine überzeugende Saison, dann der Aufstieg. Dieser wurde gebührend gefeiert. Zumindest von Fans und Mannschaft. Die Mannen um Stöger, Schmadtke und Jakobs scheinen hingegen statt mit Kölsch mit [...]

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Vor gut einem Jahr hatten wir keinen Trainer, keinen Manager und dafür ein verdammt großes Fragezeichen, was die Zukunft angeht. Dann kamen erst Stöger, dann Schmadtke, dann eine überzeugende Saison, dann der Aufstieg. Dieser wurde gebührend gefeiert. Zumindest von Fans und Mannschaft. Die Mannen um Stöger, Schmadtke und Jakobs scheinen hingegen statt mit Kölsch mit Wasser angestoßen zu haben. Oder die Jungs arbeiten auch betrunken weiter.

Denn die Saison ist gerade erst vorbei, das erste Trainingslager hat noch nicht einmal begonnen, kein wichtiger Spieler scheint den Verein zu verlassen und der 1.FC Köln hat mit Olkowski, Mavraj, Vogt, Svento und Osako schon fünf Neuzugänge verkündet. Und es ist gerade erst Anfang Juni.

Dazu kommt, dass diese Neuzugänge nicht teuer waren: Olkowski, Mavraj (beide ablösefrei), Vogt (1,5 Mio. laut Medien), Svento (0,6 Mio dank Ausstiegsklausel) und Osako (ebenfalls dank AK für 1,5 Millionen) und auch noch wunderbar ins Konzept und in die Mannschaft zu passen scheinen. Sie verstärken die Mannschaft und machen sie variabler ohne das in den letzten beiden Jahren mühsam aufgebaute Gefüge zu zerstören.

Mergim Mavray vom 1. FC Köln jongliert vor den Kranhäusern mit dem Ball

Mergim Mavray vor den Kranhäusern

In der Abwehr hat Rechtsverteidiger Pawel Olkowski als polnischer Nationalspieler genug Qualität um Druck auf Miso Brecko auszuüben und ihn zumindest mittelfristig zu ersetzen. Innenverteidiger Mergim Mavraj ist aus meiner Sicht vielleicht nicht besser aber auch keinen Deut schlechter als Kevin Wimmer und Dominic Maroh. Das bedeutet nicht nur erhöhten Konkurrenzkampf um die Stammplätze in der Innenverteidigung, sondern auch immer eine gleichwertige Alternative bei Sperren oder Verletzungen. Außerdem soll nach den Aussagen der Verantwortlichen noch ein weiterer Innenverteidiger kommen. Stellenbeschreibung: Erfahrener, kopfballstarker Rechtsfuß. Hört sich gut an.

Kevin Vogt vom 1.FC Köln, im Hintergrund Fernsehturm und Köln Tower

Kevin Vogt vor dem Kölnturm

Im Mittelfeld soll Dusan Svento über die linke Außenbahn wirbeln und kann als Bonus wohl auch im Notfall Jonas Hector auf der Linksverteidigerposition ersetzen. Kevin Vogt (woran liegt es eigentlich, dass beim Effzeh immer mindestens zwei Kevins spielen? Egal.) bringt neben seiner Bundesligaerfahrung mit Augsburg Qualitäten mit, die in der Bundesliga für den 1.FC Köln noch wichtiger sein werden, als in der abgelaufenen Saison. Mit 1,94 Meter Größe verfügt er über die körperliche Präsenz und die Kopfballstärke um den Kreativspielern den Rücken freizuhalten. Gerade gegen stärkere Gegner wird das wichtig sein.

Für den Sturm wurde Yuya Osako (Ich setze übrigens 100 Euro, dass wir in der nächsten Saison mindestens einmal eine Schlagzeile mit HalleYuya lesen) von 1860 München verpflichtet. Der japanische WM-Teilnehmer ist laut Friedhelm Funkel

ein sehr laufstarker, aggressiver Angriffsspieler, der technisch sehr gut ist und einen sehr guten Abschluss hat.

Yuya Osako von 1860 München im Zweikampf mit Marcel Risse vom 1. FC Köln

Yuya Osako lernt seine Mitspieler kennen

Das hört sich gut an und wahrscheinlich schadet es auch nicht wenn Mr. Chow Nagasawa einen Landsmann im Team hat. Und man verhandelt offensichtlich weiterhin mit Simon Zoller!

Ehrlich gesagt frage ich mich ein wenig. Haben wir mit Helmes, Ujah, Finne und jetzt auch noch Osako nicht schon eine beeindruckende Auswahl an Kandidaten für die Startelf?

Jörg Schmadtke begründet das Interesse wie folgt.

Wenn man guckt, wer in den letzten Jahren abgestiegen ist, erkennt man schnell, dass am Ende oft zu wenig Tore geschossen wurden

Schmadtke erklärt weiterhin:

Dem wollen wir in unserer Planung Rechnung tragen. Außerdem lässt der Trainer gerne offensiv spielen. Das ist bekannt.

Ganz ehrlich. Wäre nicht Schmaddi sondern einer seine Vorgänger am Werk würde ich jetzt bissig anmerken, dass die meisten Absteiger nicht nur zu wenig Tore geschossen, sondern auch zu viele kassiert haben. Aber unser Management weiß schon, was es tut. Zumindest haben sie mich bisher vollends überzeugt.

Das einzige, was mich an den bisherigen Transfers stört ist, dass ich keine Ahnung habe, womit wir FC-Fans uns bis zum Saisonstart noch beschäftigen sollen. Es sind schließlich noch fast drei verdammt lange Monate bis Ende August. Und das ohne Transferspekulationen. Zum Glück haben Jörg und Jörg auch daran gedacht und für uns zur Ablenkung eine kleines Fußballturnier mit 32 internationalen Teilnehmern in Brasilien organisiert.

Danke auch dafür.

Fotos: Eduard Bopp & Herbert Bucco / upgradecologne.de

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Jörg und Jörg, die Supernasen https://koelsche-ziege.de/joerg-und-joerg-die-supernasen/ https://koelsche-ziege.de/joerg-und-joerg-die-supernasen/#comments Tue, 01 Apr 2014 14:50:14 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2019

Der 1.FC Köln ist bekannt für legendäre Transfers. Ob einen Brasilianer mit Schneeallergie, einen fussigen Hallenzauberer aus Georgien oder Money-Michis legendäre Verpflichtung von Weltstar Maniche, später verfilmt unter dem Titel „The biggest Loser“. Manchmal schaffte unser Effzeh auch ebenso legendäre Nichtverpflichtungen. Eric-Maxime Choupo-Moting landete dank eines defekten Faxgerätes nicht in Köln, Andrej Shevchenko aufgrund von Unkenntnis. [...]

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Der 1.FC Köln ist bekannt für legendäre Transfers. Ob einen Brasilianer mit Schneeallergie, einen fussigen Hallenzauberer aus Georgien oder Money-Michis legendäre Verpflichtung von Weltstar Maniche, später verfilmt unter dem Titel „The biggest Loser“. Manchmal schaffte unser Effzeh auch ebenso legendäre Nichtverpflichtungen. Eric-Maxime Choupo-Moting landete dank eines defekten Faxgerätes nicht in Köln, Andrej Shevchenko aufgrund von Unkenntnis. Wer gibt auch schon 100.000 Mark, also umgerechnet rund siebzehn Euro fuffzich für einen zukünftigen „Europas Fußballer des Jahres“ aus, wenn er schon Granaten wie Holger Gaißmayer oder Stefan Kohn im Kader hat.

Nein, der 1.FC Köln kaufte lieber große Namen für großes Geld. Die zeigten dann in Köln beeindruckend, was man alles verlernen kann, um dann für ganz kleines Geld sang und klanglos oder auch gerne mit großem Drama wieder zu verschwinden. Gerne bisher erfolgreiche Stürmer, die kaum in Köln eingetroffen das Tor nicht mehr trafen. Oder bekannte Ballkünstler, die in Müngersdorf den Ball plötzlich weiter annehmen als schießen konnten. Zwei der in den letzten beiden Spielen auffälligsten Spieler fallen eindeutig nicht in diese Kategorie.

Bard Finne wurde als größtes Talent Norwegens und nicht etwa Finnlands (so, jetzt haben wir diesen rechtlich offensichtlich mittlerweile vorgeschriebenen Gag auch erledigt) verpflichtet. Jung, talentiert, Skandinavier.
Mit anderen Worten ein neuer Mikael Ishak.

Kazuki „Tsubasa“ Nagasawa kam von einer japanischen Universität. Kein Nationalspieler, kein erfahrener Profi.
Mit anderen Worten nicht einmal ein neuer Tomoaki Makino.

Beide wurden im Winter (als hätte es jemals gute Winterverpflichtungen gegeben) und eigentlich auch erst für die nächste Saison verpflichtet. Sie sollten langsam aufgebaut und an das Niveau in Deutschland herangeführt werden. Die durch jahrzehntelangen Erfahrungen pessimistisch gewordene kölsche Seele in mir seufzte resigniert:
Juhu, endlich noch mehr Perspektivspieler.

So viele von ihnen habe ich schon aus sämtlichen Perspektiven betrachten und bis zur absoluten Perspektivlosigkeit scheitern sehen müssen. Ganz im Gegensatz zu Bard Finne und Kazuki Nagasawa. Klar waren es bei den beiden bisher erst wenige Spiele, die meisten davon nicht einmal über 90 Minuten. Aber in denen hat Bard Finne schon mehr Talent gezeigt, als Mikael Ishak in 19 Spielen. Und mit seinem Treffer gegen 1860 München übrigens auch schon mehr Tore geschossen. Und Kazuki Nagasawa, dass er mehr Ballgefühl und Spielverständnis in jedem Zeh hat, als die Tomoaki Makinos dieser Welt im ganzen Körper. Übertreibe ich? Vermutlich, aber ich möchte gerade einfach mal positiv denken.

Zu verdanken haben wir die beiden Jörg und Jörg. Schmadtke und Jakobs, Super und Nasen. Die beiden haben schon in Hannover gezeigt, was sie können. Hatte Volker Finke allerdings auch in Freiburg und selbst Money-Michi Meier hatte Dortmund zwar fast in die Pleite aber dafür ganz zum Gewinn der Champions League geführt. In Köln versagten sie genau wie die Spieler die sie verpflichten.

Sollte diese traurige kölsche Tradition etwa tatsächlich zu Ende gehen? Ich glaube daran und nicht nur weil ich es will. Denn Jörg Schmadtke und Jörg Jakobs haben nicht nur einen Plan, sondern setzen diesen tatsächlich auch um. Dazu haben sie es auch noch geschafft, sich weder mit dem Vorstand, dem Trainer, der Presse oder den Fans anzulegen und stattdessen einfach bei allen gut anzukommen.

Der Friedensnobelpreis geht wohl nächstes Jahr an zwei Personen. Da können Sie aus dem schwedischen Oslo ja gleich noch ein paar Finnen mitbringen. Aus Polen kommt ja schon Nationalspieler Pavel Olkowski. Über ihn liest man viel Gutes und wer weiß, vielleicht setzt er das ja tatsächlich in Köln um. Ich bin guter Dinge, dass Jörg und Jörg die Mannschaft auch auf anderen Positionen noch verstärken werden.

Und wenn sie es tatsächlich schaffen, den Kader des 1.FC Kölns konkurrenzfähig für die erste Liga zu machen, steht Schmadtke und Jakobs Krönung nichts mehr im Wege. Zu was auch immer.
Aber eine Krone haben sie sich dann verdient.

Foto: Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Der 1.FC Köln verlängert mit Yannick Gerhardt https://koelsche-ziege.de/der-1-fc-koeln-verlaengert-mit-yannick-gerhardt/ https://koelsche-ziege.de/der-1-fc-koeln-verlaengert-mit-yannick-gerhardt/#comments Fri, 31 Jan 2014 18:37:31 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=1865

Seit heute ist es offiziell. Auf seiner Homepage gab der 1.FC Köln bekannt, dass der Vertrag mit Youngster Yannick Gerhardt bis 2018 verlängert wurde. Ich habe dem FC viel zu verdanken und möchte Teil dieses Vereins bleiben! Yannick Gerhardt, 2014 Aus unserer Sicht Grund zur Freude. Dabei spielt der 19-jährige erst seit dieser Saison für [...]

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Seit heute ist es offiziell. Auf seiner Homepage gab der 1.FC Köln bekannt, dass der Vertrag mit Youngster Yannick Gerhardt bis 2018 verlängert wurde.

Ich habe dem FC viel zu verdanken und möchte Teil dieses Vereins bleiben! Yannick Gerhardt, 2014

Aus unserer Sicht Grund zur Freude. Dabei spielt der 19-jährige erst seit dieser Saison für das Profiteam des effzeh. Doch irgendwann muss jede legendäre Karriere mal anfangen. Und Yannick Gerhardt hat in dieser kurzen Zeit schon gezeigt, dass aus ihm ein Großer werden kann.

Seine gute Spielübersicht, klasse Ballführung und eine für sein Alter unglaubliche Abgeklärtheit sprechen für Gerhardt.
Auch drei Tore und ebenso viele Vorlagen sind für einen defensiven Mittelfeldspieler beeindruckend.

Trotzdem hätte das vermutlich weder für die Euphorie um seine Vertragsverlängerung noch für das kolportierte (tolles Wort) Interesse europäischer Spitzenvereine gereicht. Doch Gerhardt hat schon vor seinem Profidebüt gezeigt was er kann. Er wurde als eines der größten Talente seines Jahrgangs mit der Fritz-Walter-Medaille des DFB in Silber ausgezeichnet. Mit der U17 des 1.FC Köln gewann Yannick Gerhardt die Deutsche Meisterschaft und führte im letzten Sommer die U19 als Kapitän zum Gewinn des DFB-Pokals.

Der Mann weiß also, wie man mit dem 1.FC Köln Titel gewinnt.
Lasst Euch diesen Satz mal auf der Zunge zergehen.

Die Kölsche Ziege sagt Danke an das Team um Jörg Schmadtke, der hoffentlich nur dann eine Ausstiegsklausel in Gerhardts neuen Vertrag eingebaut hat, wenn diese unmoralisch hoch ist. Ansonsten bleibt noch zu sagen.

Lieber Yannick, schön, dass Du bei uns bleibst!

Fotos: Herbert Bucco / upgradecologne.de

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Milivoje Novakovic hat das Geißbockheim verlassen https://koelsche-ziege.de/milivoje-novakovic-hat-das-geissbockheim-verlassen/ https://koelsche-ziege.de/milivoje-novakovic-hat-das-geissbockheim-verlassen/#comments Wed, 15 Jan 2014 17:06:07 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=1523

Milivoje Novakovic ist nicht mehr Spieler unseres 1.FC Köln. Nach 166 Ligaspielen, 74 Toren und 25 Assists. Beeindruckende Zahlen, die fast auf Podolski-Niveau liegen. Poldi bestritt für den 1.FC Köln nämlich 167 Spiele, schoss dabei 79 Tore und schaffte 38 Assists. Poldi ging als Held, ist ein Idol geblieben ist und nun unser Mann in [...]

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Milivoje Novakovic ist nicht mehr Spieler unseres 1.FC Köln. Nach 166 Ligaspielen, 74 Toren und 25 Assists. Beeindruckende Zahlen, die fast auf Podolski-Niveau liegen. Poldi bestritt für den 1.FC Köln nämlich 167 Spiele, schoss dabei 79 Tore und schaffte 38 Assists.

Poldi ging als Held, ist ein Idol geblieben ist und nun unser Mann in London.
Milivoje Novakoviv hingegen verließ uns nicht einmal durch die Vordertür. Wie ein ungebetener Partygast wurde er erst vom Rest ferngehalten und dann „in beiderseitigem Einverständnis“ durch die Hintertür hinausgebeten. Alle schienen vor allem froh, dass Nova kein großes Theater machte, jetzt endgültig sein Geld nahm und sich (wohl wieder Richtung Japan) verzog.

Über die Gründe dafür herrscht Schweigen, denn nichts anderes ist die Aussage „Er passt nicht mehr ins Konzept“. Man hört Gerüchte um zu viel Party und Spitznamen wie Promillevoje machten die Runde. Fakt ist wohl, dass etwas vorgefallen ist, dass Nova für den 1.FC Köln nicht mehr tragbar machte.
Fakt ist auch, dass das verdammt schade ist.

Denn nach dem holprigen Start in Köln (erinnert sich noch jemand daran, wie viele ihn schon als Chancentod abgeschrieben hatten?) schoss Nova nicht nur jede Menge Tore und verdiente sich seinen Spitznamen Novagoal, sondern schenkte uns damit auch fantastische Momente.

So wie sein Hattrick gegen Hamburg oder den Sieg gegen die Bayern aus München der Mitziege Wenty zur folgenden Aussage verleitete.

Das war definitiv eines der geilsten Stadionerlebnisse ever. Unfassbar was abging als kurz vor Schluss auch noch der Siegtreffer fiel.

YouTube Video

Ich war damals nicht im Stadion, aber auch Jahre später bekomme ich trotz der schlechten Bildqualität noch Gänsehaut, wenn ich das Video ansehe.
Und deswegen haken und treten wir nicht nach, sondern sagen im Namen der Kölschen Ziege

Danke Nova und viel Glück für die Zukunft

Und zum Abschluss singen wir noch einmal gemeinsam seine Hymne. Novagol, Novagol…

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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