Toni Schumacher – Kölsche Ziege https://koelsche-ziege.de Eine weitere WordPress-Seite Sat, 30 Jan 2021 16:03:20 +0000 de hourly 1 Markus Ritterbach im Interview https://koelsche-ziege.de/markus-ritterbach-im-interview/ https://koelsche-ziege.de/markus-ritterbach-im-interview/#comments Mon, 06 Jul 2015 09:11:48 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3175

Fangen wir mal plakativ an. Sie sind ja Teil des Dreigestirns des 1. FC Köln. In der allgemeinen Wahrnehmung kann Werner Spinner Wirtschaft, der Tünn Sport und Sie Karneval. Klar kann Toni Fußball, klar kann der Werner Spinner Wirtschaft und gut mit Zahlen. Aber wenn man sagt, ich kann Karneval, frage ich mich, was soll [...]

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Fangen wir mal plakativ an. Sie sind ja Teil des Dreigestirns des 1. FC Köln. In der allgemeinen Wahrnehmung kann Werner Spinner Wirtschaft, der Tünn Sport und Sie Karneval.
Klar kann Toni Fußball, klar kann der Werner Spinner Wirtschaft und gut mit Zahlen. Aber wenn man sagt, ich kann Karneval, frage ich mich, was soll das bedeuten?

Ich kann Menschen, das würde ich unterschreiben.

Aber ich könnte nie Prinz, oder ein anderer Teil des Dreigestirns sein.

Man merkt nicht nur am Karneval. Sie sind ein echter kölscher Jung. Auch Werner Spinner, trotz seiner Bayer-Vergangenheit. Toni Schumacher ist zwar in Düren geboren, hat sich aber selbst zum kölschen Jung gemacht. Alex Wehrle hingegen ist Schwabe, Jörg Schmadtke sogar Düsseldorfer, Jörg Jakobs wurde in Trier geboren, Peter Stöger ist Österreicher.
Dem Kölschen wird ja immer gerne nachgesagt, er wäre ein bisschen Laissez-faire. Aber wir drei sind kölsche Jungs und trotzdem professionell. Das gibt es nämlich. Und wir haben unter uns eine gute Arbeitsteilung. Zudem haben wir natürlich wichtige „Player“ hinzugeholt, allen voran Alex Wehrle oder Jörg Schmadtke. Die bringen wiederum ihre eigenen großartigen Talente mit. Das ist der Grund warum es momentan so gut funktioniert.

Es war also keine bewusste Entscheidung, Nichtkölner zu holen?
Überhaupt nicht. Es ging nur um die Personen und ihre Qualifikationen. Die Herkunft spielt keine Rolle.

Ist das Drumherum, also um den reinen Fußball ein Vorteil der Stadt Köln?
Da kommt durchaus das kölsche Wir-Gefühl zum tragen. Ich stelle mal die These auf, dass dies durch den Karneval und den Karnevalsgedanken geprägt wird. Alleine die Lieder, die im Stadion gesungen werden. Die lernen wir ja meist schon während der Kindheit und sievermitteln uns ein Gefühl von Heimat. Dieses Wir-Gefühl ist einzigartig. Auch wenn manche das bedrohlich finden. Ich glaube es ist ein ganz großes Geschenk für uns, dass wir stolz auf unsere Heimat sein können und, dass wir so ein lebenslustiges Völkchen sind.

Wir sind halt nicht so verkrampft wie manch andere.

Deswegen singen bei uns eben auch mal zwei Meter große volltätowierte Asis, dass Sie Spitzebutze anhaben. Das kann es ja eigentlich nur aufgrund dieser Tradition geben.
Ja, wir stehen zu der Stadt, zur Mentalität, zu den Leuten. Und wir sind offen. Ob Karneval oder der 1. FC Köln. Hier kann jeder mitmachen und Teil der Gemeinschaft werden. Egal ob arm oder reich, jung oder alt und auch ganz egal, wo man herkommt.

Markus Ritterbach im Interview mit Philipp Tekampe

Unabhängig davon, wie der Kader erweitert wird. Was ist die Zielsetzung des 1. FC Köln für die nächste Saison?
Das Saisonziel ist ganz einfach zu formulieren, auch wenn es unsexy ist. Klassenerhalt und Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Das klingt tatsächlich etwas unsexy, wenn auch realistisch. Peter Stöger hat einen wunderschönen Satz gesagt: „Wenn man in Köln nicht permanent von etwas träumen würde, wäre die Stadt nicht so cool, wie sie ist.“ Wovon träumen Sie in Bezug auf den Effzeh?

Ich träume davon, den FC in einigen Jahren unter den Top-5 -Mannschaften der Bundesliga zu etablieren.

Aber das dauert noch, leider. Das ist mein größter Traum, aber ich glaube daran und ich betone „In einigen Jahren“ ….

Können Sie sich noch an Ihren ersten Stadionbesuch erinnern?
(Überlegt kurz) Nein, da kann ich mich nicht mehr dran erinnern. Meine erste Erinnerung ist ein Spiel gegen Grashoppers Zürich. Damals spielte dort Günther Netzer. (Einwurf von Rainer Mendel: Das muss ungefähr 1976 gewesen sein, 1973 ist er nach Madrid gewechselt und von da zu den Grashoppers.) (Google Recherche sagt, das stimmt. Respekt für das Fußballlexikon Mendel)
Netzer im Trikot der Grashoppers ist auf jeden Fall bei mir hängengeblieben. Aber keine Ahnung ob das mein erstes Spiel war.

Und wer war damals Ihr Lieblingsspieler, Ihr Held beim 1. FC Köln?
Ich bin ja so mit Flohe und Toni Schumacher…

Ach schreiben Sie Toni Schumacher

(lacht)

dann freut der sich.

Ich war aber tatsächlich beim Abschiedsspiel von Toni Schumacher. Und habe heute noch das Trikot, das es damals gab. „Tschüss Toni“. Als wir dann überlegten, gemeinsam als Präsidium anzutreten, habe ich ihm das Trikot gezeigt. Er wusste selber nicht mehr, dass diese Shirts bei seinem Abschiedsspiel verteilt worden waren.
Da habe ich das Ding 30 Jahre aufbewahrt und dann sowas!

Das gesamte Interview findet Ihr in der aktuellen Ausgabe von kölsch live.

Foto 1: © Herbert Bucco / upgradecologne.de
Foto 2: © Philipp Tekampe

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Toni Schumacher wird zum Easy Rider, Tony Ujah wird AlligaTORJÄGER, vier Hochzeiten aber keine netten Schwiegersöhne, Wehrle bleibt und keiner kommt? https://koelsche-ziege.de/toni-schumacher-wird-zum-easy-rider-tony-ujah-wird-alligatorjaeger-vier-hochzeiten-aber-keine-netten-schwiegersoehne-wehrle-bleibt-und-keiner-kommt/ https://koelsche-ziege.de/toni-schumacher-wird-zum-easy-rider-tony-ujah-wird-alligatorjaeger-vier-hochzeiten-aber-keine-netten-schwiegersoehne-wehrle-bleibt-und-keiner-kommt/#comments Thu, 15 Jan 2015 15:43:24 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2837

Während es in Köln den ganzen Tag grau und herbstlich ist, trainiert der 1. FC Köln im Sunshine State Florida. Neid. Auch wenn Florida seinem Ruf wettermäßig bislang nur bedingt gerecht wurde. Aber schöner als hier ist das Wetter allemal. Kommen wir vom Wetter zum Effzeh. Beginnen möchte ich mit Glückwünschen an die frisch verheirateten [...]

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Während es in Köln den ganzen Tag grau und herbstlich ist, trainiert der 1. FC Köln im Sunshine State Florida. Neid.
Auch wenn Florida seinem Ruf wettermäßig bislang nur bedingt gerecht wurde. Aber schöner als hier ist das Wetter allemal. Kommen wir vom Wetter zum Effzeh.

Beginnen möchte ich mit Glückwünschen an die frisch verheirateten Herren Helmes, Horn, Risse und Kessler sowie natürlich den Frauen, die diese in der Winterpause geheiratet haben. Hochzeiten stehen bei den FC-Kickern momentan hoch im Kurs. Doch wir interessieren uns für Fußball und unser frisch kahlgeschorener Schlüsselspieler Kevin Vogt liefert dafür mit seinem Zitat die perfekte Überleitung.

Nette Schwiegersöhne brauchen wir nicht!Kevin Vogt

In der Rückrunde brauchen wir stattdessen öfter auch mal Typen mit Ecken und Kanten auf dem Platz. Die selbstbewusst voran gehen, notfalls auch mal dahin, wo es weh tut. Die beim entscheidenden Pass und vor dem Tor endlich mal eiskalt und abgeklärt bleiben. Können die aktuellen Spieler das, oder muss das ein Neuzugang richten?

Das ist noch nicht klar. Fakt ist nur: Der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde soll im Trainingslager in Orlando gelegt werden. Dort ist bisher noch nicht allzuviel passiert. Der 1. FC Köln hat bislang ein paarmal in Florida trainiert und am Wochenende steht der internationale Florida-Cup mit Gegnern wie Bayer Leverkusen (ok, das ist nicht der internationale Part und gegen die werden wir auch gar nicht spielen) und den brasilianischen Teams Fluminense FC und Corinthians Sao Paulo an.
Also Rheinland gegen Brasilien. Mit anderen Worten. Alles unter sieben zu eins wäre enttäuschend.

Bisher wurde aber wie gesagt nur trainiert.
Was dabei auffällt, ist das bisher nichts auffällt. Weder im Guten wie im Schlechten. Keine ernsthaften Verletzungen, kein Ärger und kein neuer Spieler. Zumindest bis jetzt nicht und so wie es aussieht, wird auch kein Neuzugang mehr nach Florida kommen.

Statt einem Neuzugang gibt es eine andere gute Botschaft. Finanzchef Alexander Wehrle hat den Abwerbeversuchen des VFB Stuttgart widerstanden und sich zum einzig wahren 1. FC Köln bekannt. Als Kölner fragt man sich natürlich. Was gab es da überhaupt zu überlegen?

Doch Alex Wehrle ist kein Kölner. Schon sein Dialekt verrät seine schwäbische Herkunft. Und er hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass auch sein Herz noch am VFB Stuttgart hängt. Umso höher ist sein Bekenntnis zum 1. FC Köln einzuschätzen.

Wir haben noch viel vor in den nächsten Jahren. Wir sind gerade erst am Anfang des Projekts 1. FC Köln. Das wollen das in den nächsten Jahren erfolgreich fortführen.Alexander Wehrle

Die Kölsche Ziege freut sich darauf. Denn wie ich schon twitterte:

Oder eben auch ein Trainingslager in Florida organisieren, dass den 1. FC Köln keinen Cent kostet. Und es hoffentlich auch schafft, Jörg Schmadtke mit ausreichend Geld für eine wirkliche Verstärkung auszustatten. Auf diese Verstärkung sind wir gespannt. Mögen die beiden Jörgs mal wieder richtig was aus aus dem Hut zaubern.

Und bis dahin erfreuen wir uns an den bunten Geschichten des Kollegen Bopp.

Anthony Ujah wird zum AlligaTORJÄGER (ich sollte echt Überschriften für den Boulevard schreiben) der Tünn zum harten Biker und unsere beiden Japaner präsentieren sich als Baseballspieler.

Fotos: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Lukas Podolski zurück zum FC? https://koelsche-ziege.de/lukas-podolski-zurueck-zum-fc/ https://koelsche-ziege.de/lukas-podolski-zurueck-zum-fc/#comments Wed, 10 Dec 2014 07:13:21 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2784

Ich kann mir in den nächsten Jahren einen Wechsel zum 1. FC Köln ganz gut vorstellen. Ich hänge nach wie vor an dem Verein und will noch mal die FC-Hymne hören und das Gefühl spüren, wenn ich mit der Nummer 10 die Treppen hochgehe.Lukas Podolski, 2014 Lukas Podolski sagte dies vor einigen Tagen dem Sportnachrichtensender [...]

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Ich kann mir in den nächsten Jahren einen Wechsel zum 1. FC Köln ganz gut vorstellen. Ich hänge nach wie vor an dem Verein und will noch mal die FC-Hymne hören und das Gefühl spüren, wenn ich mit der Nummer 10 die Treppen hochgehe.Lukas Podolski, 2014

Lukas Podolski sagte dies vor einigen Tagen dem Sportnachrichtensender Sky Sport News HD am Rande eines Benfiztermins in der Domstadt.

Lukas Podolski vermisst also die FC-Hymne. Wieder einmal. Als er seinerzeit zu den Bayern wechselte, weil er den „nächsten Schritt“ machen wollte, war er sich dessen wohl nicht bewusst. Erst als er sich dort nicht durchsetzen konnte und unzufrieden ein Reservistendasein fristete (zwei Einsätze für die Bayern-Amateure in 2007 und die Wahl im kicker zum Absteiger der Saison 2006/07 waren die Krönung), begann er die FC-Hymne zu vermissen. Getreu dem Motto, dass man oft erst dann etwas vermisst, wenn man es nicht mehr hat, kehrte er dann schlussendlich zur Saison 2009/10 und unter dem Applaus der FC-Fans zurück nach Köln. Der verlorene Sohn kam ohne seine Heimat im bajuwarischem Ausland nicht mehr zu recht, hieß es. Wer dagegen die Ansicht vertrat, dass er lediglich zurückkehre, weil er sich beim FC Bayern nicht durchzusetzen vermochte, wurde in Köln äußerst kritisch beäugt. Die Variante mit dem verlorenen Sohn kam irgendwie besser an…

Was diese Variante denn letzten Endes wert war, wurde in der Saison 2011/12 deutlich. Obwohl er also während der Bayern-Zeit an der Frucht des Baumes der Erkenntnis genascht hatte, gedachte er nun ein zweites Mal den FC zu verlassen. Diesmal zog es ihn in Richtung London, zu Arsenal. Und auch wenn Arsenal oft in Rot und Weiß agiert und der Spitzname „Gunners“ ebenso mit einem „G“ beginnt, wie „Geißböcke“, war ihm sicher bewusst, dass London nicht Köln ist und auch die Hymne eine andere sein würde. Ging es also etwa gar nicht so sehr um die Hymne und um „seinen FC“ bei seiner ersten Rückkehr? War dies alles nur Geschwätz?

Ja und nein.

Lukas Podolski hat bereits in der Jugend beim FC gespielt und somit ist es naturgegeben, dass er sich zu seinem Ausbilderverein hingezogen fühlt. Es ist in etwa so, wie mit der ersten Liebe. In der Regel vergisst man diese nie, aber in den seltensten Fällen war die erste Liebe auch gleichzeitig die Liebe für´s Leben. Wenn Lukas Podolski sagt, dass er sich zum FC grundsätzlich hingezogen fühlt, dann glaube ich ihm.

Aber ich glaube ihm nicht, dass es sein sehnlichster Wunsch ist auch für den FC zu spielen, zumindest nicht, solange der FC keinen Erfolg hat. Vielmehr vermute ich, dass er sich zum FC derart hingezogen fühlt, wie zu einer Ex-Freundin. Immer wenn die aktuelle Beziehung nicht läuft (damals Bayern, heute Arsenal), wird die Ex-Freundin interessant. Dies ergeht vielen so und ist daher auch nur allzu menschlich. Aber jeder weiß, dass es in den meisten der Fälle die falsche Entscheidung ist zu ihr zurückzukehren.

Nicht anders ist die Beziehung Lukas Podolskis zum FC einzuordnen. Denn wäre es anders, dann wäre es nicht nachzuvollziehen, warum Podolski nach seinem „Fressanfall“ am Erkenntnisbaum doch wieder in sein altes Verhaltensmuster verfallen ist, nichts hinzugelernt hat und erneut von Dannen ziehen wollte. Aus Erfahrung klug heißt es. Erfährt man jedoch nichts, ist man auch nicht klüger und so verhält man sich halt wie immer.

Dies erklärt dann auch sein durch und durch egoistisches Verhalten nach seiner Rückkehr aus München.

Im Februar 2012 ließ er sich von der Bild am Sonntag interviewen und übte öffentliche Kritik an der Politik des Vereins. Es folgten Aussagen wie

Christoph Daum hat mal gesagt, dass viel versprochen und wenig gehalten wurde. Ich sehe mich darin bestätigt.Lukas Podolski, 2012

und

es ging um die sportliche Entwicklung. Mir wurde gesagt, dass man um mich herum ein Team aufbauen will, dass sich unter den Top 8 und später unter den Top 6 der Liga etablieren soll (…) Wenn man schaut, welche Perspektiven mir aufgezeigt wurden und was am Ende dabei rausgekommen ist, ist das enttäuschendLukas Podolski, 2012

Auch wenn er in allem recht hätte, ist es nicht seine Aufgabe den eigenen Verein in der Öffentlichkeit derart bloßzustellen. Der 1. FC Köln steht über Lukas Podolski oder jeden anderen Spieler und diese Perspektive scheint Lukas Podolski nicht verinnerlicht zu haben.

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Toni Schumacher über den Unmut in der Mannschaft unter Rinus Michels https://koelsche-ziege.de/toni-schumacher-uber-den-unmut-in-der-mannschaft-unter-rinus-michels/ https://koelsche-ziege.de/toni-schumacher-uber-den-unmut-in-der-mannschaft-unter-rinus-michels/#comments Fri, 12 Sep 2014 08:56:09 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=1120

Uns Tünn war schon immer ein Mann klarer Worte. Dass Toni Schumacher auch die richtige Arbeitseinstellung hatte, bewies er mit folgender Aussage. Ich bin Angestellter des 1.FC Köln und würde auch trainieren, wenn der Trainer Willy Millowitsch hieße.Toni Schumacher, 1983 Genauso sollte es sein. Denn als erstes sollte immer der Verein kommen. Zumindest, wenn dieser [...]

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Uns Tünn war schon immer ein Mann klarer Worte. Dass Toni Schumacher auch die richtige Arbeitseinstellung hatte, bewies er mit folgender Aussage.

Ich bin Angestellter des 1.FC Köln und würde auch trainieren, wenn der Trainer Willy Millowitsch hieße.Toni Schumacher, 1983

Genauso sollte es sein. Denn als erstes sollte immer der Verein kommen. Zumindest, wenn dieser Verein der 1. FC Köln ist. Andere Vereine sind mir nämlich ehrlich gesagt ziemlich egal.

Möge der Willy in Frieden ruhen und der Tünn so schnell nicht ruhig werden.

Um den 1. FC Köln müssen wir uns vermutlich in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Der wird wohl niemals ein ruhiger Verein sein.

Grafik: © Kölsche Ziege [wenty]

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Als der Tünn anrief, https://koelsche-ziege.de/als-der-tuenn-anrief/ https://koelsche-ziege.de/als-der-tuenn-anrief/#comments Tue, 26 Mar 2013 15:14:44 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=636

Einen Blog wie diesen zu betreiben ist gerade am Anfang nicht immer großes Kino. Man macht sich die ganze Arbeit und wenn die Seite steht findet sie erst einmal nur wenig Beachtung. Langsam kommt jetzt alles ins Rollen. Und manchmal gibt es Tage, die uns klar machen,  warum wir uns die ganze Arbeit überhaupt machen. [...]

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Einen Blog wie diesen zu betreiben ist gerade am Anfang nicht immer großes Kino. Man macht sich die ganze Arbeit und wenn die Seite steht findet sie erst einmal nur wenig Beachtung. Langsam kommt jetzt alles ins Rollen. Und manchmal gibt es Tage, die uns klar machen,  warum wir uns die ganze Arbeit überhaupt machen.

Freitag der letzten Woche war so ein Tag. Alles fing an mit diesem Beitrag über Anthony Ujah. Wie so oft hatten wir leider keine passenden Fotos. Also haben wir spontan bei Tony über Facebook nachgefragt und er hat uns innerhalb einer Stunde geantwortet und ein paar Bilder geschickt. Klasse Geste. Die Bilder stammten allerdings nicht von ihm, sondern vom Fotografen Eduard Bopp, was bei uns die Frage nach dem Copyright aufwarf. Auch wenn das viele Blogs offensichtlich nicht beachten, ist das leider ein sehr heikles Thema.

Aber nachdem der Ujah schon so nett war, beschlossen wir einfach mal bei Herrn Bopp anzurufen. Und siehe da, er stellte sich als genauso nett heraus und erlaubte uns freundlicherweise, die Bilder zu benutzen. So macht Bloggen doch Spaß dachten wir uns, doch der Tag war noch nicht vorbei. Denn kaum hatten wir uns zusammentelefoniert, klingelte mein Handy erneut.

Unterdrückte Rufnummer, das wirkte irgendwie verdächtig. Also meldete ich mich höflich mit meinem Namen. Die andere Seite machte es genauso.

Toni Schumacher, schönen guten Tag.

Kurz dachte ich, jemand wollte mich auf den Arm nehmen, doch die Stimme war unverkennbar der Tünn. Aufgrund der Überraschung war meine Begrüßung vermutlich etwas stockend. Er hingegen kam gleich zur Sache.

Ich habe ihren Brief bekommen. Die Sache tut mir leid. Ich werde mich darum kümmern.

Dazu ist zu sagen, dass wir Probleme hatten, gewisse Informationen vom FC zu bekommen und deswegen direkt an Toni Schumacher und damit an einen der Helden unserer Kindheit geschrieben hatten. Ganz altmodisch per Brief und für mich selber überraschend offenbar mit der Angabe meiner Handynummer.

Ich komme allerdings erst nach Ostern dazu. Ist das für Sie in Ordnung?

Ob das in Ordnung ist? Natürlich!

Mann, der Tünn persönlich hat mich angerufen und gesagt, er kümmert sich um die Sache. Da warte ich gerne ein wenig.
Wenn wir als Fans und Blogger so ernst genommen werden, macht uns die Ziege gleich noch mehr Spaß. In diesem Sinne:

Danke und Come on FC!

Foto: © Ede Bopp / www.ligafoto.de

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