Kader – Kölsche Ziege https://koelsche-ziege.de Eine weitere WordPress-Seite Sat, 30 Jan 2021 16:03:20 +0000 de hourly 1 Neue Saison, neues Leitmotiv: Nicht stehen bleiben! https://koelsche-ziege.de/neue-saison-neues-leitmotiv-nicht-stehen-bleiben/ https://koelsche-ziege.de/neue-saison-neues-leitmotiv-nicht-stehen-bleiben/#comments Tue, 06 Sep 2016 10:32:08 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3731

Mehr Punkte und eine größere taktische Variabilität Eine Sommerpause voller Fußball (Europameisterschaft, Olympia) geht vorüber und der Fußballalltag hat uns spätestens mit den Spielen im DFB-Pokal der letzten Woche wieder. Es ist also an der Zeit sich wieder näher mit unserem FC zu befassen. In meinem letzten Beitrag vom 11.06.2016 habe ich beschrieben, wieso der [...]

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Mehr Punkte und eine größere taktische Variabilität

Eine Sommerpause voller Fußball (Europameisterschaft, Olympia) geht vorüber und der Fußballalltag hat uns spätestens mit den Spielen im DFB-Pokal der letzten Woche wieder. Es ist also an der Zeit sich wieder näher mit unserem FC zu befassen.

In meinem letzten Beitrag vom 11.06.2016 habe ich beschrieben, wieso der FC meiner Ansicht nach „bereit für den nächsten Schritt“ ist. Voraussetzung hierfür seien das Zusammenhalten des Mannschaftsgerüsts und eine größere taktische Variabilität.

Die Transferperiode verlief bislang optimal. Das Gerüst des Teams konnte zusammengehalten werden und der Kader durch solide und/oder interessante Neuzugänge erweitert werden. Zudem hat das Trainerteam um Stöger – wie im letzten Beitrag vermutet – in der Sommerpause an taktischen Alternativen gearbeitet.

Soweit aus den Testspielen erkennbar war galt taktisch das Augenmerk einem 3-5-2. Obwohl die Testspiele recht erfolgreich verliefen, war die Umsetzung des 3-5-2 noch zu fehlerbehaftet. Wie bereits in den letzten Spielzeiten, als in den jeweiligen Trainingslagern Alternativen zum standardmäßigen 4-2-3-1 getestet wurden, tut sich unser FC sichtlich schwer neue taktische Varianten umzusetzen. Es wäre daher wünschenswert, wenn auch im Laufe der Saison die Alternativen zum 4-2-3-1 oder 4-4-2 solange trainiert werden, bis sie verinnerlicht sind. Manchmal brauchen die Spieler eben mehr Zeit, aber diese Zeit sollte zwingend investiert werden, das erscheint mir für den nächsten Schritt alternativlos. Im Moment würde unser FC gegen die meisten Bundesliga-Kontrahenten im bisher vorgetragenen 3-5-2 massive Probleme bekommen, erst recht, wenn der Gegner das Tempo anzieht.

Wieso ist diese taktische Variabilität nun so wichtig? Unser FC ist taktisch durchschaubar. Je öfter der FC beobachtet wird, desto mehr Schwächen fallen auf. Folglich wird es für die gegnerischen Teams immer leichter sich auf den FC einzustellen. Besitzt der FC dann nicht eine viel höhere individuelle Klasse als sein jeweiliger Gegner, dann werden die Spiele immer komplizierter werden, sprich es wird immer schwieriger die jeweiligen Gegner zu besiegen, da man während eines Spiels permanent reagieren muss und immer weniger selbst agieren kann (gelingt es dem Gegner die Schwachpunkte zu nutzen und wird der FC hierdurch gezwungen permanent zu reagieren, dann wird es umso schwieriger aktiv die eigenen Stärken auszuspielen). Es liegt in der Natur einer Taktik, dass diese früher oder später entschlüsselt wird. In der Regel eher früher. Das spanische Tiqui-taca, das erst nach etwa 6 Jahre endlich vollumfänglich verstanden und entschlüsselt werden konnte war da eine einzigartige Ausnahme, die auch deshalb zur einzigartigen Ausnahme wurde, weil die Interpreten eine herausragende individuelle Klasse besaßen und sie immer wieder neue kreative Lösungen auf dem Feld fanden, auch wenn ein Gegner dem Tiqui-taca etwas entgegen zu setzen hatte. Es ist daher sicher auch kein Zufall, dass das Ende der Vormachtstellung des Tiqui-taca mit dem personellen Umbruch der spanischen Nationalmannschaft einhergeht. Dem Tiqui-taca konnte man schwer entgegentreten, aber eben auch deshalb, weil Spanien über individuell herausragende Fußballer verfügte. Mit ihrem Austritt oder Karriereende hinterließen sie in der Nationalmannschaft ein Loch, welches Spanien in Ermangelung ähnlicher herausragender Akteure bislang nicht stopfen konnte. Wer weiß, wie lange Spaniens Erfolgsserie dank des Tiqui-taca weiter angehalten hätte, wenn ein Xavi und ein Iniesta weiter gemeinsam hätten spielen können ohne altern zu müssen.

Aber nun zurück zu unserem FC: Bislang gab es in der Ära Stöger/Schmadtke eine kontinuierliche sportliche Weiterentwicklung. Damit diese Weiterentwicklung voranschreitet muss das Team taktisch flexibler werden, ohne Wenn und Aber. Geschieht dies nicht, wird es einen sportlichen Rückschritt geben. Meine Prognose lautet daher: Gelingt die taktische Weiterentwicklung, so wird unser FC die 43 Punkte der Vorsaison ausbauen und sich bei ca. 50 Punkten einpendeln. Ob dies dann für einen Europa League-Platz ausreichen wird, wird sich dann zeigen, aber der Erfolg sollte nicht mit dem Erreichen eines Europapokalplatzes definiert werden, da das Erreichen eines solchen Platzes auch von der Kaderstärke der anderen Vereine abhängt. Zurzeit sehe ich neben Bayern München, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, auch Bayer Leverkusen, den FC Schalke 04 und den VfL Wolfsburg besser aufgestellt. Wenn einer dieser Klubs schwächeln sollte, dann könnte unser FC jedoch mit ca. 50 Punkten davon profitieren. Gelingt die taktische Weiterentwicklung jedoch nicht, dann wird es einen Rückschritt geben und der FC wird gar Mühe haben 38-40 Punkte zu erreichen.

Ich traue unserem FC eine tolle Saison zu, aber meiner Einschätzung nach wird diese eben nicht nur von der Einstellung und der Leistungsbereitschaft eines jeden abhängig sein, sondern eben auch von einer gewissen Unberechenbarkeit auf dem Platz. Das Gerüst des Kaders ist seit Jahren zusammengewachsen und eingespielt, der Kader wurde kontinuierlich in seiner Breite optimiert, die Spieler haben bereits letztes Jahr bewiesen, dass sie mit Drucksituationen umgehen können und sie sich vor keinem verstecken müssen. Zudem hat der Verein mit guten Strukturen sportliche und wirtschaftliche Weichen für eine bessere Zukunft gestellt. Auf dieser Grundlage ist es nun nicht mehr nur „genug“ den Klassenerhalt anzupeilen, sondern es muss der nächste Schritt gemacht werden. Daher sollte das Leitmotiv für die kommende Saison lauten: Nicht stehen bleiben!

In diesem Sinne, come on FC!

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Elf Erkenntnisse über den aktuellen 1. FC Köln https://koelsche-ziege.de/elf-erkenntnisse-ueber-den-aktuellen-1-fc-koeln/ https://koelsche-ziege.de/elf-erkenntnisse-ueber-den-aktuellen-1-fc-koeln/#comments Wed, 26 Aug 2015 08:44:07 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3286

Erst zwei Spieltage und eine Pokalrunde hat der 1. FC Köln hinter sich gebracht. Und zwar erfolgreich. Ein Zwischenfazit jetzt ist ungefähr so aussagekräftig, wie die Biographie eines 18jährigen. Ein paar Erkenntnisse konnten wir aber schon gewinnen. Genau gesagt sogar elf Erkenntnisse: Schmadtke und Co. haben durch gute Transfers Stöger vor allem offensiv mehr Möglichkeiten [...]

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Erst zwei Spieltage und eine Pokalrunde hat der 1. FC Köln hinter sich gebracht. Und zwar erfolgreich. Ein Zwischenfazit jetzt ist ungefähr so aussagekräftig, wie die Biographie eines 18jährigen. Ein paar Erkenntnisse konnten wir aber schon gewinnen. Genau gesagt sogar elf Erkenntnisse:

  1. Schmadtke und Co. haben durch gute Transfers Stöger vor allem offensiv mehr Möglichkeiten geschaffen
    (siehe Kader)
  2. Peter Stöger nutzt diese Möglichkeiten und bleibt ein Taktikgott
    (siehe Aufstellungen und Wechsel)
  3. Der eine Anthony kann den anderen Anthony mindestens gleichwertig ersetzen
    (siehe Anthony Ujah, s. Anthony Modeste)
  4. Der Fehleinkauf vom letzten Jahr kann nicht nur Wontorra, sondern auch Fußballspielen und Tore schießen
    (siehe Simon Zoller)
  5. Der 1. FC Köln muss nicht zwangsläufig gegen unterklassige Gegner in der ersten Runde ausscheiden
    (siehe Meppen)
  6. Der 1. FC Köln kann schlechter spielen als ein letztjähriger Abstiegskandidat und trotzdem gewinnen.
    (siehe Stuttgart)
  7. Der 1. FC Köln kann besser spielen als der letztjährige Vizemeister und trotzdem nach Führung nur unentschieden spielen
    (siehe Wolfsburg)
  8. Die Hymne des 1. FC Köln funktioniert auch im Dom auf einer Orgel und im Stadion mit einem Orchester
    (siehe Hymne im Kölner Dom und FC-Hymne mit Orchester)
  9. Der 1. FC Köln macht mir weiterhin ebenso Spaß wie Angst (siehe dieser Beitrag)
  10. Es wird immer schwieriger, Optimismus und Euphorie unter Kontrolle zu halten
    (siehe Facebook/Twitter/WhatsApp und Punkt 11)
  11. Der 1. FC Köln ist Fünfter, die albernen Ponys aus Gladbach Letzter!
    (siehe Tabelle)

Foto: © Eduard Bopp / www.ligafoto.de

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Floridacup 2014 – Endlich wieder ein internationaler Titel https://koelsche-ziege.de/floridacup-2014-endlich-wieder-ein-internationaler-titel/ https://koelsche-ziege.de/floridacup-2014-endlich-wieder-ein-internationaler-titel/#comments Tue, 20 Jan 2015 16:02:27 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=2878

Das Jahr 2015 ist noch keinen Monat alt und jetzt schon eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte. Der 1. FC Köln ist Floridacupsieger und holt damit einen internationalen Titel. Yeah, das hat es glaube ich seit dem legendären Uhrencup nicht mehr gegeben. Dabei ließ unser glorreicher Effzeh nicht nur die albernen Pillen aus Leverkusen hinter [...]

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Das Jahr 2015 ist noch keinen Monat alt und jetzt schon
eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte.

Der 1. FC Köln ist Floridacupsieger und holt damit einen internationalen Titel. Yeah, das hat es glaube ich seit dem legendären Uhrencup nicht mehr gegeben. Dabei ließ unser glorreicher Effzeh nicht nur die albernen Pillen aus Leverkusen hinter sich sondern besiegte mit den Corinthians Sao Paulo auch den Weltpokalsieger 2012.

Wir sind also nicht nur Turniersieger sondern auch Weltpokalsiegerbesieger.

Klingt gut, ist nett, kann man sich aber nix für kaufen. Wenn wir stattdessen Freiburgbesieger wären, dann würden uns das zum Beispiel mehr bringen. Sind wir aber nicht und es hilft nichts, über vergossene Milch zu klagen. Nehmen wir das positive mit. Das Trainingslager in Orlando scheint ein voller Erfolg gewesen sein. Die Stimmung im Sunshine State Florida war gut und ein ordentlicher Teamgeist kann beim Kampf gegen den Abstand auf keinen Fall schaden.

Auch sonst lief alles rund. Spieler wie Timo Horn, Matze Lehmann, Kevin Wimmer, Kevin Vogt und Anthony Ujah scheinen ihre gute Form aus der Hinrunde gehalten zu haben. Bei anderen wie Marcel Risse und Daniel Halfar oder besteht Grund zur Hoffnung, dass sie wieder das zeigen werden, was sie können. Und nach dem Verlust von Tomas Kalas drängt mit Lukas Klünter genau im richtigen Moment ein junges Talent in den Profikader. Damit sollten wir es meiner Meinung nach auch ohne Neuzugang schaffen, nicht abzusteigen.

Neuzugang? Gibt es den noch, oder nicht? Auch wenn ich schrieb, dass diese Mannschaft es auch ohne Neuzugang schaffen könnte, würde ich mit einem Klassespieler als Neuzugang besser fühlen. Jener Mr. X müsste allerdings Qualitäten mitbringen, die dem Effzeh sofort weiterhelfen würden. Spieler dieses Kalibers sind allerdings im Allgemeinen und im Speziellen in der Winterpause nicht so einfach zu finden. Und wenn es diesen Spieler nicht auf dem Markt gibt, dann sollte man lieber gar keinen Neuzugang verpflichten. Da bin ich wie so oft mit Peter Stöger einer Meinung.

Wir sind mit unserem Kader 100-prozentig konkurrenzfähig. Wenn wir jemanden dazu holen, dann jemanden der die Qualität des Kaders verbessern kann. Wenn das nicht der Fall ist, kommt keiner.Peter Stöger

In der Hinsicht mache ich mir aber wenig Sorgen. Unsere Supernasen Jörg und Jörg werden schon nicht in Aktionismus verfallen. Entweder wird ein Knaller kommen. Oder eben niemand.

Stattdessen sollte die Mannschaft den Schwung und ein wenig Sonnenschein im Herzen aus Florida mit in die Rückrunde zu nehmen.
Möge diese endlich kommen.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Tony Marcel Daniel Maxi Maurice Román Ujah Risse Halfar Thiel Exslager Golobart https://koelsche-ziege.de/tony-marcel-daniel-maxi-maurice-roman-ujah-risse-halfar-thiel-exslager-golobart/ https://koelsche-ziege.de/tony-marcel-daniel-maxi-maurice-roman-ujah-risse-halfar-thiel-exslager-golobart/#comments Thu, 18 Jul 2013 08:34:17 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=994

Der 1.FC Köln hat das Trainingslager in Österreich beendet und startet schon bald in die hoffentlich letzte Zweitligasaison. Damit der Aufstieg wie gewünscht gelingt,  musste der 1.FC Köln vor allem nach dem Abgang von Christian Clemens handeln. Und er hat es getan. Kein Neuzugang und doch vielleicht die wichtigste Verpflichtung ist uns Tony „Doppelpack“ Ujah, [...]

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Der 1.FC Köln hat das Trainingslager in Österreich beendet und startet schon bald in die hoffentlich letzte Zweitligasaison. Damit der Aufstieg wie gewünscht gelingt,  musste der 1.FC Köln vor allem nach dem Abgang von Christian Clemens handeln. Und er hat es getan.

Kein Neuzugang und doch vielleicht die wichtigste Verpflichtung ist uns Tony „Doppelpack“ Ujah, dem wir deshalb bereits einen eigenen Beitrag gewidmet haben. Ujah soll genau wie in der letzten Saison für die Tore sorgen. Mit Marcel Risse und Daniel Halfar sollen ihn zwei weitere offensive Neuzugänge dabei mit Pässen unterstützen.

„Ich freue mich riesig endlich zuhause zu sein, für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung! Et jidd einfach kein wood wat ich hück föhl“, postete der vielleicht wichtigste Transfer nach Vertragsabschluss auf seiner Facebook-Seite und präsentiert auch gleich sein Köln Tattoo auf dem Oberarm.

Poldi ist zurück?

Leider nein. Das richtige kölsche Gefühl bringt der gebürtige Kölner Marcel Risse allerdings schon einmal mit und dazu verfügt der technisch versierte Offensivspieler noch über die Erfahrung von annähernd 100 Pflichtspielen in 1. und 2. Bundesliga. Dazu ist er mit dem Club aus Nürnberg bereits einmal aufgestiegen, weiß also wie es geht.

Nicht ganz so kölsch ist Daniel Halfar. Doch er war bereits in der letzten Saison immerhin schon einmal der beste Mann im RheinEnergieStadion, oder zumindest auf dem Platz.  Dummerweise noch im Trikot von 1860 München.  Andererseits weiß er ja nun wie es geht und kann der Kölner Mannschaft hoffentlich wie gewünscht neue Kreativ-Impulse im Mittelfeld geben. Auch Halfar bringt mit insgesamt rund 170 Einsätzen in der ersten und zweiten Bundesliga eine Menge Erfahrung mit

Als dritten Neuzugang im Mittelfeld verpflichtete der 1.FC Köln Maxi Thiel. Der 20jährige kommt von Wacker Burghausen, wo er trotz seiner jungen Jahre bereits drei Jahre Profi ist. Außerdem bringt Thiel etwas mit, das für einen Kölner Mittelfeldspieler sehr ungewöhnlich ist. Torgefährlichkeit. Mit seiner beeindruckenden linken Klebe traf er in der letzten Saison immerhin zehnmal und damit sechsmal mehr als der ebenfalls verpflichtete Stürmer Maurice Exslager.

Der 22jährige Maurice Exslager wechselte von der bankrotten Zebraherde aus Duisburg, scheint aber ohnehin eher als Backup für Tony Ujah eingeplant zu sein. Nach den ersten Eindrücken aus den Trainingsspielen, scheint er dafür, aber eben auch nicht für mehr ein guter Einkauf zu sein.

Noch offen bleibt die Frage: Was ist mit Slawomir Pezko?

Der hängt ähnlich wie Pedro Geromel in einem Vertragsverhältnis irgendwo zwischen dem 1.FC Köln, dem 1.FC Wernzke und seinen Beratern fest. Er würde gerne in Köln spielen, der 1.FC Köln hätte das auch gerne und Herr Wernzke würde gerne Geld verdienen. Mit anderen Worten ist es wie in der Liebe. Drei sind einer zu viel und es können dabei nicht alle glücklich werden. Wir sind jedenfalls gespannt.

Nicht vergessen wollen wir auch die einzige Neuverpflichtung für die Abwehr. Román Golobart ist mit seinen 1,93 Metern ohnehin nicht zu übersehen und hat schon in den wenigen Testspielen gezeigt hat, dass er in Köln für sehr viel Freude aber auch jede Menge Sorgenfalten sorgen wird. Mal wirkt er hüftsteif und technisch limitiert wie Kevin Pezzoni, dann wieder gewinnt er in beeindruckender Manier einen Zweikampf nach dem anderen wie unsere legendären Fußballgötter Alpay und Rigobert Song in ihren besten Tagen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wurde er beim schottischen Verein Inverness an den er vorletzte Saison ausgeliehen war  von den Fans zum „Player of the year 2011/12“ gewählt. Und das trotz dreier Eigentore.

Was haltet Ihr von den Neuverpflichtungen und dem aktuellen Kader des 1.FC Köln? Ich bin ehrlich gesagt recht zufrieden. Wir haben zwar auch in diesem Jahr weder Messi noch Iniesta verpflichtet, was zugegebenermaßen etwas enttäuschend ist. 😉

Andererseits scheinen alle Neuverpflichtungen noch lange nicht am Zenit ihres Könnens angelangt sein und außerdem auch von ihrer Persönlichkeit zum 1.FC Köln zu passen. Fast scheint es so, als würde hinter der Transferpolitik ein durchdachtes und langfristiges Konzept stecken. Und daran könnte ich mich gewöhnen.

Foto: © Ede Bopp / www.ligafoto.de

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