Anthony Modeste – Kölsche Ziege https://koelsche-ziege.de Eine weitere WordPress-Seite Sat, 30 Jan 2021 16:03:20 +0000 de hourly 1 Wer ist heute der Special Guest? Anthony Modeste! https://koelsche-ziege.de/wer-ist-heute-der-special-guest-anthony-modeste/ https://koelsche-ziege.de/wer-ist-heute-der-special-guest-anthony-modeste/#comments Mon, 19 Nov 2018 14:22:08 +0000 https://koelsche-ziege.de/?p=4031

Anthony Modeste ist zurück beim Fc. Freude? Entsetzen? Wut oder einfach nur Erstaunen? Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Doch das Ganze erinnert mich stark an eine Romantikkomödie. Was für ein Drehbuch. Und zwar kein moralüberfrachteter Arthouse-Film mit langatmigen bedeutungsschwangeren Dialogen, bei denen der Kopf viel stärker als das Herz gefordert wird. [...]

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Anthony Modeste ist zurück beim Fc.

Freude?
Entsetzen?
Wut oder einfach nur Erstaunen?

Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Doch das Ganze erinnert mich stark an eine Romantikkomödie. Was für ein Drehbuch. Und zwar kein moralüberfrachteter Arthouse-Film mit langatmigen bedeutungsschwangeren Dialogen, bei denen der Kopf viel stärker als das Herz gefordert wird. Nein, ein herrlich leichter Hollywood-Blockbuster. Tony alias Anthony Modeste (30) und der viel ältere Effzeh (70) lernen sich im Sommer kennen. Trotz der augenscheinlichen Unterschiede passt es. Auch wenn es keine Liebe auf den ersten Kick ist, wird doch nach und nach etwas Ernstes daraus. Sie lernen sich kennen und werden ein eingespieltes Team.

Dann der Bruch.

Auf dem emotionalen Höhepunkt verdreht ihm eine reiche Schönheit aus China den Kopf, wackelt verführerisch mit der Brieftasche und lockt mit ihren Reizen. Tony hört auf falsche Freunde, stürzt sich in eine heiße Affaire. Es fallen unschöne Worte, Autotüren knallen und er lässt den FC allein zurück. Das Ende?

Nein, nicht in Hollywood. Nicht in Köln. Hennes heult sich die Augen aus, lässt sich gehen – und zwar bis in die 2. Liga. Es scheint alles verloren. Doch da merkt Tony, was er an ihm hatte. Es war spürbar anders. Demütig kommt er zurück und nach ersten zarten Annäherungsversuchen, fasst er sich schließlich ein Herz. Der Showdown: Tony geht am großen Abend des FC vor aller Augen auf die Bühne, schnappt sich das Mikrofon und gesteht seine Liebe. Verwunderte Blicke, dann aufbrandender Applaus. Die Kamera fährt über das glückliche Paar, das mit glasigen Augen eng beieinander steht und sich schwört
„mir schwöre dir he op treu und op lier, mir stonn zu dir FC Köööölle“.
Ende.

Soweit der Film, doch wie gehen solche Romanzen nach dem Abspann weiter? Was wird aus dem wieder vereinten Paar? Gipfelt es in einer vertrauensvollen Ehe oder kracht es wieder?

Was mich angeht, ich wünsche den beiden nur das Beste. Auch wenn Tony für einen echten Traumprinz die Aufrichtigkeit fehlt. Mein Herz hängt nun mal am FC und wenn der glücklich ist, bin ich es auch.

„Auf das er Tore sprechen lässt – Anthony Modeste!“

Das ist übrigens ein Gastbeitrag von meinem Kumpel Rene, der irgendwie beim Thema Modeste gerne eskaliert und seinen Senf dazu abgeben muss. Mich stört es nicht 🙂

Foto: Eduard Bopp / fotobopp.de

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Kein Poldi https://koelsche-ziege.de/kein-poldi/ https://koelsche-ziege.de/kein-poldi/#comments Wed, 12 Jul 2017 18:13:51 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3929

Wenn ich von meinem Kumpel ReKo per WhatsApp folgende Nachricht bekomme „Darf ich bitte einen Beitrag über Modeste auf Deinem Blog schreiben? Ich explodiere.“ Dann kommt sowas dabei rum. Danke dafür und Euch viel Spaß beim Lesen. Er hätte der Held von Köln werden können, ein neuer Thomas Häßler, der Pierre Littbarski der 00er-Jahre, der [...]

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Wenn ich von meinem Kumpel ReKo per WhatsApp folgende Nachricht bekomme

„Darf ich bitte einen Beitrag über Modeste auf Deinem Blog schreiben? Ich explodiere.“

Dann kommt sowas dabei rum. Danke dafür und Euch viel Spaß beim Lesen.

Er hätte der Held von Köln werden können, ein neuer Thomas Häßler, der Pierre Littbarski der 00er-Jahre, der rechtmäßige Nachfolger von Toni Polster. Platz fünf, der direkte Einzug in die Euro-League – das verdankt der 1. FC Köln vor allem den 25 Toren von Anthony Modeste. Niemand hätte es wohl für möglich gehalten, dass der von Hoffenheim geholte Stürmer in seiner zweiten Saison derart einschlagen würde. Ein Wahnsinn.

Seit Lukas Podolski gab es keinen Spieler mehr, der derart gelobt, geliebt, vergöttert wurde. Doch Tony war kein Poldi und wird es nie werden. Ihm fehlt es an Authentizität,  Glaubwürdigkeit, Demut und vor allem Dankbarkeit.

Ja, es gehört zum modernen Fußball dazu, dass Spieler bei einem besseren Angebot den Verein wechseln. Es ist auch normal, dass sie sich bis zum Schluss nicht über ihre wahren Absichten äußern. Ein normaler Arbeitnehmer würde seinen Kollegen ja auch nicht erzählen, dass er sich gerade in einem anderen Unternehmen bewirbt. Von daher hätten wohl nur verbitterte Fußballromantiker Modeste einen Wechsel nicht verziehen. Der Großteil der Geißbock-Anhänger war weder verwundert, noch verärgert darüber, dass nach der Saison schnell ein Wechsel ins ferne China wahrscheinlich wurde. Zu hoch war die im Raum stehende Ablöse, als dass der Verein sie hätte ausschlagen können.

Zu hoch war das Jahresgehalt für Modeste, als dass er es ablehnen würde.
Zu hoch war die Achtung vor seiner Leistung, als dass die Fans ihm den Geldsegen missgönnt hätten.

Doch leider unternahm der liebe Tony alles, um sich nicht unsterblich, sondern unausstehlich zu machen. Bereits im Juni 2016, als Modeste seine Ausstiegsklausel ziehen wollte, zeigte sich, dass dieser Spieler noch Schwierigkeiten machen würde. Es kam lediglich nicht zum Wechsel, da die damals noch unberucksackten Mendy-Brüder zu spät dran waren. Nach wochenlangem Hickhack schaffte es Jörg Schmadtke schließlich Modeste die Ausstiegsklausel abzukaufen – sein Gehalt stieg auf 2,5 Millionen Euro. Und wie kommentierte er das?

Ich wollte nie weg. Das war nur Politik. Ich bin Spieler, ich mache was ich will.Anthony Modeste

Zugegeben, sehr ehrlich. Aber eben auch sehr respektlos gegenüber Verein, Mitspielern und Fans. Im Winter flatterte eine 50-Millionen-Euro-Offerte ins Geißbockheim. Modeste kokettierte mit einem Wechsel. Ein Bekenntnis zum FC, eine wirkliche Klarstellung? Fehlanzeige. Sein wahres Gesicht zeigte sich langsam.

Doch Tony wurde von den Fans am letzten Spieltag im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen getragen. Er heulte, war voller Euphorie und behauptet immer wieder

Ich will bleiben.Anthony Modeste

Wäre es sein Wille gewesen, hätte es die Gespräche mit dem chinesischen Verein nicht gegeben. Modeste hatte zudem Zeitpunkt einen Vertrag für drei weitere Jahre beim FC. Niemand hätte ihn davon abhalten können, zu bleiben, wenn er es wirklich gewollt hätte. Stattdessen wurden Verhandlungen geführt – mit seinem Wissen und Einverständnis. Doch der Deal platzte, er scheiterte wohl an den Zahlungsmodalitäten. Und anstatt jetzt einfach die Klappe zu halten, sich reumütig zu geben und zu trainieren, gibt er der BILD ein Interview und sagt, er habe nie weggewollt und der FC habe die Verhandlungen quasi ohne sein Wissen im Alleingang geführt. Angeblich habe er mit den Bossen sogar über sein Karriereende beim FC reden wollen. Klar.

Beim Trainingsauftakt wurde er trotz dieses Verbalangriffs von hunderten Fans gefeiert, genoss das Bad in der Menge, als ob er damit Schmadtke und Co. sagen wollte: „Seht her, die Fans lieben mich. Ihr seid auf mich angewiesen.“ Und um noch einen draufzulegen, klagte er wenige Tage später, nachdem die Verhandlungen mit Tianjian wiederaufgenommen wurden, gegen seinen „geliebten“ FC. Der Showdown vor Gericht blieb den Angestellten und Fans glücklicherweise erspart, der FC kassiert dicke Kohle, die er gut gebrauchen kann.

Ungeachtet seiner Äußerungen, liebten und lieben ihn die Fans. Auf Mallorca war der Modeste-Song von Icke Hüftgold der Hit des Sommers. Zugegeben, das Lied ist ein echter Ohrwurm. Doch zu einem Evergreen fehlen ihm leider Tiefgang und Charakter. Die letzten Strophen lauten daher:

„Wer manchen Hals anschwellen lässt? Anthony Modeste“
„Sympathisch wie ein Wespennest? Anthony Modeste“
„Jetzt endlich den FC verlässt! Anthony Modeste“

Foto: Herbert Bucco / upgradecologne.de

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Vom Segen in die Traufe https://koelsche-ziege.de/vom-segen-in-die-traufe/ https://koelsche-ziege.de/vom-segen-in-die-traufe/#comments Wed, 07 Dec 2016 16:37:00 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3787

Bitter, bitter. Jetzt hat es auch noch Marcel Risse erwischt. Und das gleich mit einem Kreuzbandriss. Das macht die ohnehin schon bittere Niederlage in Hoffenheim erst richtig schlimm. Mit Risse, Horn, Lehmann, Maroh, Höger und Bittencourt, haben wir nun unseren Kapitän, unseren Torwart, eine Säule der Abwehr, den wohl aktuell formstärksten Spieler und unsere beiden [...]

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Bitter, bitter. Jetzt hat es auch noch Marcel Risse erwischt.
Und das gleich mit einem Kreuzbandriss. Das macht die ohnehin schon bittere Niederlage in Hoffenheim erst richtig schlimm.

Mit Risse, Horn, Lehmann, Maroh, Höger und Bittencourt, haben wir nun unseren Kapitän, unseren Torwart, eine Säule der Abwehr, den wohl aktuell formstärksten Spieler und unsere beiden besten Neuzugänge im Lazarett. Dass jetzt auch noch Modeste geschont wird, trägt nicht dazu bei, dass die Sorgen geringer werden.

Zu Beginn der Saison schien die Glücksfee uns noch Zucker in den Hintern zu pusten. Wir waren eiskalt in der Chancenauswertung, unsere Gegner waren es nicht. Anthony Modeste traf immer, notfalls per Kung Fu, Marcel Risse schaffte es, einen einzigartigen Freistoß zu wiederholen. Wir hatten Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen. Und so weiter und so fort. Unsere Jungs haben das Ganze verdammt gut gemacht, aber es lief eben auch einfach für uns.

Selbst der Ersatz einiger Stammkräfte konnte nahezu kompensiert werden. Trotz meiner Bedenken ersetzte sogar Thomas Kessler den verletzten und eigentlich nicht ersetzbaren Timo Horn im Derby in Weltklassemanier.

In Hoffenheim wandte sich dann die Glücksfee endgültig von uns ab, Hoffenheim war effektiv, wir waren es nicht….
Der Rest ist bekannt. Die Glücksfee trat uns in den Arsch. Und als der Fuß drin war, drehte sie ihn noch einmal rum.

Aber wie der Kollege Rhinemike bei Transfermarkt schrieb:

Ist ansonsten etwas Schlimmes passiert?
Nein!
Wir haben immer noch 14 Punkte, auf den 16. Platz!
Wir stehen immer noch in der oberen Hälfte, mit 5 Punkten Abstand auf den 10.
Wir haben nach 2 Punkte über dem Soll und haben noch 4 Spiele, um das auszubauen!

Recht hat er.

Zum Punkteausbau haben die Jungs bzw. ihre Stellvertreter nun als nächstes Dortmund vor der Brust. Die aktuell mindestens zweitstärkste Mannschaft der Liga ist klarer Favorit gegen uns. Vielleicht kommt das gerade recht. Schließlich hat unser Team gegen den BVB nichts zu verlieren.
Und Underdog konnten wir in den letzten Jahren verdammt gut. Hoffentlich auch dieses Mal.

Und vielleicht nutzt ja auch ein Spieler aus der zweiten Reihe die Chance und zeigt, dass er das Zeug für die Startelf hat.
Özcan? Guirassy? Hartel?

Ich lass mich gerne überraschen. Und wenn es schief geht, werfen wir einfach wieder ein Blick auf das, was ich weiter oben von Rhinemike zitiert habe.

Natürlich wünschen wir auch noch auf diesem Wege gute Besserung ins Lazarett. Mögen alle schnell gesunden und mindestens genauso stark zurückkommen.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Die schwierige Suche nach den Königen https://koelsche-ziege.de/die-schwierige-suche-nach-den-koenigen/ https://koelsche-ziege.de/die-schwierige-suche-nach-den-koenigen/#comments Fri, 24 Jun 2016 13:34:35 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3691

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit. Beim 1. FC Köln war alles ruhig, alle hatten sich lieb und alle blickten beruhigt in die Zukunft. Der befürchtete Abgang von Timo Horn blieb aus und so gingen alle davon aus, nur Jonas Hector als wirklichen Leistungsträger zu verlieren. Die ersten spekulierten schon darüber, wieviel besser [...]

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Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit.
Beim 1. FC Köln war alles ruhig, alle hatten sich lieb und alle blickten beruhigt in die Zukunft. Der befürchtete Abgang von Timo Horn blieb aus und so gingen alle davon aus, nur Jonas Hector als wirklichen Leistungsträger zu verlieren.
Die ersten spekulierten schon darüber, wieviel besser Schmadtke unseren Kader mit der erwarteten Ablösesumme von 356 Fantastillarden für Jonas Hector machen würde.
Eine schöne Zeit.

Dann kam Anthony Modeste. Aus dem Nichts und ohne jede Vorwarnung zog er seine Ausstiegsklausel. Oder versuchte es zumindest. Letztlich ist es ziemlich egal, ob die Klausel rechtswirksam gezogen wurde und Modeste uns am Ende verlässt. Die Angelegenheit macht zwei Dinge deutlich.

  1. Aus Anthonys werden keine Tünns. Ganz egal wie oft sie ihre Liebe für Köln und den FC beteuern. Das ist letztlich normal. Deswegen sollten wir sie nicht verurteilen, sondern lernen, nicht mehr so naiv zu sein.
  2. Der aktuelle Kader ist noch viel zu sehr abhängig von einzelnen Schlüsselspielern. Man stelle sich nur vor, wo wir in der letzten Saison ohne die 15 Tore von Anthony Modeste stehen würden.

Wie gesagt. Die ruhige Zeit ist vorbei. So großartig ich Jonas Hector finde. Ich glaube mit dem Geld, das wir für ihn bekommen würden, könnten wir ihn ersetzen. Bei Anthony Modeste wäre es anders. Denn für den würden wir eben nicht soviel Geld bekommen. Egal ob sieben oder zehn Millionen. Dafür einen Stürmer zu bekommen, der in der Bundesliga sicher zehn bis fünfzehn Tore schießt, ist schwierig bis unmöglich. Selbst für Jörg Schmadtke. Insbesondere weil momentan auf dem Transfermarkt Ablösen und Gehälter zunehmend jeden Realitätsbezug verlieren.

Genau das sind die sogenannten Königstransfers. Wie schwierig ein Einziger ist, sehen wir schon am Beispiel Salif Sané. Sollten noch weitere Königstransfers notwendig sein wird diese Transferphase noch deutlich spannender als erhofft.

Da ist Schmadtkes guter Riecher so wichtig wie selten zuvor!

Bring uns die Könige!

Foto: © Herbert Bucco / www.ligafoto.de

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Mainz geLIVERPOOLt und endlich was geRISSEn https://koelsche-ziege.de/mainz-geliverpoolt-und-endlich-was-gerissen/ https://koelsche-ziege.de/mainz-geliverpoolt-und-endlich-was-gerissen/#comments Wed, 20 Apr 2016 11:15:19 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3661

In meinem letzten Beitrag schrieb ich über vergebene Chancen und genutzte Chancenlosigkeit. Das Spiel gegen Mainz war beides zugleich. Diesmal war es eigentlich keine Chance, dem Abstiegskampf zu entkommen. Stattdessen eher eine Verpflichtung. All jene Vereine, die sich in den letzten Wochen ernsthaft um den Abstieg bemüht hatten, überlegten es sich am letzten Spieltag unverschämter [...]

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In meinem letzten Beitrag schrieb ich über vergebene Chancen und genutzte Chancenlosigkeit. Das Spiel gegen Mainz war beides zugleich.
Diesmal war es eigentlich keine Chance, dem Abstiegskampf zu entkommen. Stattdessen eher eine Verpflichtung. All jene Vereine, die sich in den letzten Wochen ernsthaft um den Abstieg bemüht hatten, überlegten es sich am letzten Spieltag unverschämter Weise plötzlich anders. Und auf einmal waren es bei Spielbeginn nur noch drei Punkte auf den Relegationsplatz. Alles, nur keine Quälegation!
Natürlich spielt Mainz eine klasse Saison, aber sie sind auch nicht die Bayern, Dortmund oder Leverkusen.
Mit anderen Worten: Wieder eine realistische Chance, denn vier Spieltage vor Schluss sollte man bei mit sechs Punkten Vorsprung ziemlich sicher nicht absteigen.
Wenn man die Chance nutzt.

Wenn…

Es dauerte nicht lange und alles war wieder kacke. Kurz nach der Pause war es dann wieder wie gegen Leverkusen. Die Chancenlosigkeit war wieder da. Der #effzeh lag mit zwei Toren hinten und wirkte zwar bemüht aber nicht wirklich zwingend.

Moralisch einwandfrei, aber es deutete mal wieder alles auf ein „hat sich stets bemüht“ hin.

Dann wurde es unserem kölschen Marcel Risse zu bunt. Ein Schuss wie ein angedrehter Strich. Wut und brutale Gewalt trafen auf perfekte Technik. Wenn Mike Tyson und Henry Maske einen Sohn hätten, würde der so zuschlagen, wie Marcel Risse geschossen hat.
Und es war mehr als nur ein Tor. Es war eine Befreiung. Es war ein Mutmacher, ein Wachmacher. Für die Mannschaft genau wie für die Fans.
Nach Risses Kracher traf dann auch Milos Jojic zum ersten Mal und dann zur Krönung auch noch Anthony Modeste nach gefühlten sechs Jahren Torhemmung wieder.

Am Ende stehen eine liverpooleske Aufholjagd, drei Punkte, eine genutzte Chancenlosigkeit, der vermutlich sichere Klassenerhalt und der Verlust einiger Jahre Lebenserwartung aufgrund nervlicher Belastung. Was soll ich sagen?

Das war es wert! Wegen solcher Spiele sind wir Fußballfans.
Danke dafür.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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Vergebene Chancen https://koelsche-ziege.de/vergebene-chancen/ https://koelsche-ziege.de/vergebene-chancen/#comments Fri, 08 Apr 2016 08:11:53 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3657

Wie so oft ist diese Saison eine der vergebenen Chancen. Das Spiel gegen Hoppenheim hat dies mal wieder nachdrücklich bewiesen. Ich meine damit nicht nur verpasste Torchancen wie die von Anthony Modeste in der soundsovielunddreißigsten Minute. Ich rede von Chancen im Allgemeinen. Das Spiel in Hoffenheim war mal wieder so eine Chance. Es ging gegen [...]

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Wie so oft ist diese Saison eine der vergebenen Chancen.

Das Spiel gegen Hoppenheim hat dies mal wieder nachdrücklich bewiesen. Ich meine damit nicht nur verpasste Torchancen wie die von Anthony Modeste in der soundsovielunddreißigsten Minute. Ich rede von Chancen im Allgemeinen.

Das Spiel in Hoffenheim war mal wieder so eine Chance. Es ging gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Die meisten anderen Abstiegskandidaten waren in Vorleistung getreten und hatten gezeigt, wie sehr sie sich um den Abstieg bemühen. Die Chance also, einen direkten Konkurrenten abzuhängen, die Chance auf neun Punkte Vorsprung zum Relegationsplatz, die Chance auf (wenn auch noch rechnerische) Planungssicherheit.

DIE CHANCE!

Eigentlich nicht die Chance, sondern nur eine von vielen. Nehmen wir den Beginn der Rückrunde. Ein Sieg gegen Stuttgart wäre die Chance gewesen, zwei Spieltage später ein Sieg gegen den HSV genauso. Oder in der Hinrunde die Chancen gegen Mainz, Darmstadt, Augsburg, Hannover…
Immer dann, wenn der 1. FC Köln den nächsten Schritt hätte machen können, machte er ihn nicht. Manchmal aus Unvermögen, manchmal aufgrund von Pech und manchmal wurden wir auch von den Schiris verpfiffen. Aber am Ende zählt immer nur die Tabelle.

Um die geht es wieder am Sonntag. Es geht gegen die Pillen aus Leverkusen und das Gute ist. Realistisch betrachtet haben wir eigentlich keine Chance.
Und keine Chancen konnten wir in dieser Saison schon mehr als einmal nutzen.
Ich erinnere nur an die Hinrundenspiele gegen Dortmund, Schalke, Wolfsburg und eben die Pillen.

Auf ein Neues. Nutzt die nicht vorhandene Chance!

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Hinrundenanalyse Teil II https://koelsche-ziege.de/hinrundenanalyse-teil-ii/ https://koelsche-ziege.de/hinrundenanalyse-teil-ii/#comments Fri, 01 Jan 2016 11:41:51 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3497

Weiter geht die Hinrundenanalyse mit unserem Angriff. Modeste, trotz Flaute ein Gewinn! Ja, ich verfolge auch die Fortschritte, die Ujah in Bremen macht. Aber unser Spiel ist dank Mo wesentlich zielstrebiger geworden, als es mit Ujah war. Dessen vogelwilde Laufwege irritierten nicht nur den Gegner, sondern im Zweifel auch die eigenen Mitspieler. Wir erleben wesentlich [...]

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Weiter geht die Hinrundenanalyse mit unserem Angriff.

Modeste, trotz Flaute ein Gewinn! Ja, ich verfolge auch die Fortschritte, die Ujah in Bremen macht. Aber unser Spiel ist dank Mo wesentlich zielstrebiger geworden, als es mit Ujah war. Dessen vogelwilde Laufwege irritierten nicht nur den Gegner, sondern im Zweifel auch die eigenen Mitspieler. Wir erleben wesentlich mehr Struktur in den Angriffen, trotz Modestes kurzer Torflaute! Fluch und Segen ist seine Sensibilität. Er hat ein ausgeprägtes Gespür für die Situationen. Aber er denkt auch zuviel nach. Das war in der Phase vor dem BVB-Spiel sein größtes Problem. Ich hoffe, es hat ihm gut getan dass man ihm vertraute und nicht hängen liess. Aber bitte lasst ihn keine Elfer mehr schießen.

Zoller hat sich deutlich verbessert!

Auch oder besonders seine Einstellung. Ohne Murren bekleidet er auch „fachfremde“ Positionen die er so nicht gelernt hat. Wie als RA statt Risse. Mangels Technik wirkt Simon oft wie ein Fremdkörper, dem die Bindung zum Spiel abgeht! Aber er konnte seine herausragenden Qualitäten: starker Antritt, starker Abschluß, mehrfach unter Beweis stellen. Gerade auswärts würde ich ihn gerne öfter in der Spitze sehen, damit er seine Schnelligkeit bei Kontern ausspielen kann.

Osako? Auch er polarisiert, mindestens so stark wie Lehmann! Er wirkt halt ein wenig „zu leicht“, wenn man ihn oberflächlich betrachtet. Aber er ist unser bester „Fußballer“. Der einzige, der im vollen Tempo Sicherheit am Ball beweist. Er versuchte als HS oder 10er, den Mangel an Kreativität auszugleichen. Aber wirkte oft unglücklich. Trotz allem hat er seine Daseinsberechtigung in unserem Kader. Sein Abschluß muss sich aber noch dringend verbessern.

Hosiner „leidet“ ein wenig unter dem großen Schatten Big Mo´s. Wie stark käme Hosiner zur Geltung, würde er die Position spielen, die er von Hause aus gelernt hat? Er sollte vor allem lockerer werden. Man merkt, dass er es in der knappen Zeit, die er spielt allen zeigen will. Das führt dann aber zu Verkrampfungen. Sicherlich ein guter Backup, erst Recht für den Preis, von unter 1 Mio.

Finne, der vielgeforderte! Er hat halt Publikumslieblings-Potential. Alleine wegen seiner wuseligen Spielweise. Aber selbst bei der U21 tat er sich schwer. Und er braucht noch einiges, um in der Bundesliga eine Rolle spielen zu können. Er wird sich wohl leider bald verabschieden. Vorerst!

Im Sturm sehe ich insgesamt keinen Handlungsbedarf. Wir haben unterschiedliche Stürmer-Typen, die man je nach Bedarf und Spielverlauf bringen kann. Und siehe oben, sehe ich hier noch Luft nach oben, wenn wir die Probleme im Mittelfeld lösen, von dessen Kreativität und Unterstützung, de Sturm naturgemäß abhängt.

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Der Kölner Boxing Day https://koelsche-ziege.de/der-koelner-boxing-day/ https://koelsche-ziege.de/der-koelner-boxing-day/#comments Mon, 21 Dec 2015 10:10:17 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3487

In England wird traditionell am zweiten Weihnachtstag, denn sogenannten Boxing Day Fussball gespielt. Das hat nichts mit Boxen zu tun. Genauso wenig wie unser FC, dessen letztes Spiel des Jahres nicht an Weihnachten, sondern kurz davor stattfand. Es wurde trotzdem ein Fest und irgendwie hatte es doch ein wenig von Boxen. Vielleicht hätte man ahnen [...]

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In England wird traditionell am zweiten Weihnachtstag, denn sogenannten Boxing Day Fussball gespielt. Das hat nichts mit Boxen zu tun. Genauso wenig wie unser FC, dessen letztes Spiel des Jahres nicht an Weihnachten, sondern kurz davor stattfand. Es wurde trotzdem ein Fest und irgendwie hatte es doch ein wenig von Boxen.

Vielleicht hätte man ahnen können, dass gegen den BVB was geht. Es ging schließlich auch gegen einen auf dem Papier und normalerweise auch auf dem Platz deutlich stärkeren Gegner.

Der FC ist in dieser Saison wie ein Boxer im Mittelgewicht, der die Jungs aus dem Schwergewicht verprügelt und dafür von den Hänflingen aus dem Fliegengewicht verdroschen wird.

Die Dortmunder muss man in dieser Saison eindeutig wieder zu den Schwergewichten zählen. Gegen solche Kaliber gilt es als erstes, die Deckung oben zu halten und auf den Lucky Punch zu hoffen. Auf keinen Fall aber, frühzeitig den ersten Treffer zu kassieren.

Genau das gelang dem FC gegen den BVB nicht.
Das Spiel begann wie befürchtet beziehungsweise erwartet.
Die Kölner versuchen sich hinter ihrer Deckung zu verschanzen, die Dortmunder attackierten und trafen. Einmal angeschlagen, im schlimmsten Fall sogar angezählt gilt es dann gegen einen starken Gegner eigentlich nur noch darum, den endgültigen Knockout und das Schlimmste zu verhindern. So gesehen in München.

So nicht gesehen in Köln. Der FC war zwar leicht angezählt aber zum Glück holten die Dortmunder nicht zum endgültigen KO-Schlag aus.

Schritt für Schritt kämpfte sich unsere Mannschaft zurück ins Spiel. Sie ließ sich weder vom nicht gegebenen Elfmeter noch von vergebenen Torchancen entmutigen und wurde belohnt. Simon Zoller traf zum Ausgleich und fast alle schienen mit den Unentschieden zufrieden.

Nur die Mannschaft nicht.
Sie rannte und kämpfte weiter und rannte und kämpfte weiter und rannte und kämpfte weiter…
und wurde dafür am Ende belohnt. Ausgerechnet Modeste holte dann kurz vor Schluss, quasi in der zwölften Runde zum Lucky Punch aus und traf.

Das war wie Weihnachten am 19. Dezember und mein persönlicher Boxing Day.

Von meinem Wunschzettel konnte ich jedenfalls ein paar Punkte abhaken und die Botschaft des Plakats 100 Prozent an die Mannschaft zurückgeben.

Danke für ein tolles Jahr und wir sehen uns 2016!

Foto: © Herbert Bucco / upgradecologne.de

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Ausgerechnet Modeste, ausgerechnet Ujah, ausgerechnet der 1. FC Köln https://koelsche-ziege.de/ausgerechnet-modeste-ausgerechnet-ujah-ausgerechnet-der-1-fc-koeln/ https://koelsche-ziege.de/ausgerechnet-modeste-ausgerechnet-ujah-ausgerechnet-der-1-fc-koeln/#comments Mon, 02 Nov 2015 10:12:38 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3435

Der 1. FC Köln spielt nur null zu null gegen Hoffenheim, weil ausgerechnet der Exhoffenheimer Anthony Modeste vier Chancen vergibt, aus denen er in den ersten Saisonspielen mindestens sechs Tore gemacht hätte. Der 1. FC Köln scheidet gegen Werder Bremen aus dem Pokal aus. Das einzige Tor schießt ausgerechnet Exkölner Anthony Ujah. Der 1. FC [...]

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Der 1. FC Köln spielt nur null zu null gegen Hoffenheim, weil ausgerechnet der Exhoffenheimer Anthony Modeste vier Chancen vergibt, aus denen er in den ersten Saisonspielen mindestens sechs Tore gemacht hätte.

Der 1. FC Köln scheidet gegen Werder Bremen aus dem Pokal aus. Das einzige Tor schießt ausgerechnet Exkölner Anthony Ujah.

Der 1. FC Köln verliert gegen die Hertha aus Berlin. Beide Tore schießt ausgerechnet Vedad Ibisevic, der zuvor ungefähr 17456 Minuten kein Tor erzielt hatte.

Der 1. FC Köln verliert gegen Eintracht Frankfurt. Drei Tore schießt ausgerechnet Alexander Meier, der nach Verletzungspause sein erstes Spiel macht, aber gegen Köln vermutlich sogar aus dem Krankenhaus treffen würde.

Der 1. FC Köln geht gegen Ingolstadt in Führung, gewinnt aber nicht. Den Ausgleich schießt ausgerechnet Exkölner Marvin Matip.

Der 1. FC Köln verliert gegen Hannover 96. Das einzige Gegentor ist ausgerechnet der illegitime Nachkomme der Hand Gottes.

Aus der Vergangenheit könnte man noch ergänzen.

Ausgerechnet van Lent

Ausgerechnet Wynhoff

Ausgerechnet…

Ausgerechnet…

Und manchmal frage ich mich in solchen Momenten:

Warum bin ich ausgerechnet Fan des 1. FC Köln?

Foto: © Eduard Bopp / www.ligafoto.de

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Anthony Modeste, Philipp Hosiner und Dominique Heintz plus X https://koelsche-ziege.de/anthony-modeste-philipp-hosiner-und-dominique-heintz-plus-x/ https://koelsche-ziege.de/anthony-modeste-philipp-hosiner-und-dominique-heintz-plus-x/#comments Tue, 30 Jun 2015 14:38:51 +0000 http://koelsche-ziege.de/?p=3208

Sommerpause. Der 1. FC Köln ist im Trainingslager. Zeit, ein erstes kurzes Transferfazit zu ziehen. Anthony Ujah ist weg, Anthony Modeste ist da. Der eine Tünn wird wieder zum Tony. Der neue Tony könnte zum Tünn werden. Aus meiner Sicht ein gleichwertiger Ersatz. Nicht nur aufgrund es gleichen Vornamens. Beide sind etablierte Bundesligaspieler, die wissen [...]

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Sommerpause. Der 1. FC Köln ist im Trainingslager. Zeit, ein erstes kurzes Transferfazit zu ziehen.

Anthony Ujah ist weg, Anthony Modeste ist da.
Der eine Tünn wird wieder zum Tony. Der neue Tony könnte zum Tünn werden. Aus meiner Sicht ein gleichwertiger Ersatz.
Nicht nur aufgrund es gleichen Vornamens. Beide sind etablierte Bundesligaspieler, die wissen wo das Tor steht. Wobei Modeste bei aller Bescheidenheit

vermutlich über die bessere Technik verfügt. Also, Auftrag erfüllt!

Kevin Wimmer ist weg, Dominique Heintz ist da.
Aus meiner Sicht kein gleichwertiger Ersatz. Hauptsächlich, weil Heintz noch nicht über Kevin Wimmers Erfahrung verfügt. Er ist mehr der Kevin Wimmer, der zum 1. FC Köln kam, als der Kevin Wimmer, der uns gen England verließ. Deswegen ist Dominique Heintz zwar ein guter Einkauf, aber vermutlich eher mittel- bis langfristig. Gerade durch Mavrajs wohl langfristigem Ausfall würde ich mir aber noch einen erfahrenen Spieler auf der Innenverteidigerposition wünschen, den man immer ohne Bedenken in die Abwehrschlacht schmeißen kann. Doch dazu später.

Der Tumor ist weg. Philipp Hosiner ist da.
Klingt für mich immer noch nach einem Wechsel, der besser ins kölsche Gefühl, als in die kölsche Kaderplanung passt. Oder vielleicht nach Hollywood.
Tumor entdeckt, Leben gerettet, Karriere gerettet. Jetzt kommt der Österreicher schon gefühlt zurück nach Hause, obwohl er bisher wahrscheinlich nur ein paar Tage in Köln war. Drama, Baby. Das ist unser Effzeh, das ist Hollywood.
Gegen ein heldenmäßiges Happy-End wie im Kino hätte ich nichts einzuwenden. Warten wir einfach mal ab. Das Risiko ist ja dank Leihe plus Kaufoption überschaubar.
Außerdem haben wir mit Simon Zoller im Sturm quasi noch einen weiteren Neuzugang. Im Sturm sollten wir versorgt sein.

Was fehlt noch, wie geht´s weiter? Geld ist dank Finanzmagier Wehrle und den Ablösesummen für Ujah und Wimmer noch vorhanden. Und das soll für mindestens zwei weitere wichtige Neuzugänge ausgegeben werden.

Felipe „Carlos“ Santana und Milos Jojic?

Laut Medienberichten soll es dabei nur noch um Details gehen.

Milos Jojic wäre ein klassischer Schmadtke-Transfer (jung, talentiert, mit Potential). Bei Dortmund konnte er sich zwar nicht durchsetzen, aber das hat auch mit der enormen Qualität des Dortmunder Kaders zu tun. Soweit sind wir in Köln noch nicht. Ein Jojic in Normalform wäre daher für den Effzeh ein guter Transfer. Ein Jojic, dem unter Peter Stöger der nächste Entwicklungsschritt gelingt, wäre ein fantastischer Transfer.

Felipe Santana wirkt zumindest auf den ersten Blick fast wie der alte FC mit Michael Meier Transfers. Ein großer Name, der sich bei mehreren großen Vereinen nicht durchgesetzt hat. Auch das, was man über sein Gehalt hört klingt meieresk.

Zum Glück ist Michael Meier Vergangenheit und unsere Supernasen Jörg und Jörg kümmern sich jetzt um die Transfers. Und laut Schmadtkes Aussagen in der Presse können wir wohl Ende der Woche mit Neuigkeiten rechnen.

Wir sind gespannt.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

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