Die Saison ist gerade erst zu Ende, da hat der der 1. FC Köln die wichtigsten Personalien für die nächsten Jahre schon fix gemacht.
Am Samstag verkündete FC-Boss Werner Spinner, dass Sportchef Jörg Schmadtke seinen Vertrag bis 2020, und Finanzchef Alexander Wehrle sogar bis 2021 verlängert haben.
Das sind großartige Neuigkeiten. Um einen solchen Kaderplaner wie Schmadtke und einen Finanzmagier wie Wehrle beneiden uns so einige. Dabei geht es nicht nur um ihre offensichtlichen Qualitäten in ihrem Fachbereich, sondern auch um ihre Identifizierung mit unserem 1. FC Köln.

Wir fühlen uns im Club und in der Stadt sehr wohl und identifizieren uns voll mit unserer AufgabeAlex Wehrle

 

Ich wollte immer irgendwo sesshaft werden. Es wäre schön, wenn das jetzt hier der Fall wäre. Dass das als Düsseldorfer in Köln ist, hat einen gewissen Charme, das gebe ich zu.Jörg Schmadtke

Der diplomierte schwäbische Wirtschaftsexperte Wehrle und der ehemalige Bundesligatorhüter Schmadtke bilden nicht nur äußerlich ein außergewöhnliches Gespann. Auf der einen Seite der immer freundliche, immer elegante Wehrle. Auf der anderen der oft polternde, bärbeißige Schmadtke.
Vermutlich hätte ein Computeralgorithmus die beiden nicht als perfektes Team definiert. Das Leben aber zum Glück schon.

Und dass sich die beiden nicht nur beruflich verstehen, zeigt nicht nur unser fast schon romantisches Beitragsfoto.
Es zeigt sich in jedem Interview und auch in sämtlichen Aussagen, die von anderen Mitgliedern des Führungsstabs getroffen werden.
Ein Schwabe und ein Düsseldorfer sollen also als Kölner Dreamteam die Zukunft des 1. FC Köln langfristig mitprägen. Aus meiner Sicht ein absoluter Glücksfall, der gerne auch über die genannten Daten hinausgehen kann.

Denn auch wenn die Bildzeitung die neuen Verträge tatsächlich als Rentenverträge bezeichnet wünsche ich mir noch viele Jahre mehr mit den beiden. Schließlich wird Jörg Schmadtke beim Ende der aktuellen Vertragslaufzeit gerade einmal knackige 56 Jahre alt sein. Alex Wehrle wäre dann immer noch ein Jungspund von 46 Jahren. Vielleicht hängen Sie also dann noch ein paar Jahre dran.

Schließlich wollen sie bestimmt genießen, dass sie den 1. FC Köln in die Champions League geführt haben. 🙂

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

8 Kommentare

  1. Kandinsky W.

    @Poldi One – definitiv! Damit startet die Transferperiode perfekt, in dem zwei Verlängerungen verkündet werden konnten. Sollten an unserer Einschätzung aber auch festhalten, wenn es mal – wider Erwarten – nicht so gut läuft.

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    • Kölsche Ziege [philtek]

      Gute Anmerkung. Aber ich glaube tatsächlich, dass wir Kölner (mich eingeschlossen) aus der Vergangenheit gelernt haben. Es wird nicht immer nur bergauf gehen. Aber langfristig geht es mit den beiden hoffentlich in die goldenen Zwanziger Jahre 🙂
      Gruß
      philtek

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  2. Alex

    Es waren echt fantastische Nachrichten zum Abschluss dieser erfolgreichen Saison. So kann es weitergehen und Schritt für Schritt etwas höher in der Tabelle. Danke FC, danke Schmadtke, Wehrle, aber auch Jacobs, Spinner, Schuhmacher, Stöger und ALLE anderen, die dieses Jahr daran mitgewirkt haben, dass der FC dort steht, wo er nun steht. Man kann seit langem wieder stolz sein, ein „kölsche Jung“ zu sein.

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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