Pierre „Litti“ Littbarski hatte abgesehen von seinen legendären O-Beinen zwar den Körperbau eines Einlaufkindes, war aber trotzdem ein ganz Großer. Nicht umsonst wurde er bei Switch mit der legendären Pierre Littbarski Berufsschule verewigt. Nur mit den Fremdwörtern hatte es unser Litti offensichtlich nicht so.

In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu… äh, die Kontuni… ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug.
Pierre Littbarski

Doch was interessieren mich seine rhetorischen Fähigkeiten.

Wichtig ist und war auffem Platz.

Und genau dort hat der kleine Mann nicht nur unzählige Gegner schwindelig gespielt, sondern auch jede Menge Tore geschossen. Also genau das was heute fehlt.

Allein der Gedanke an Litti und seinen kongenialen Zwergenpartner Icke Häßler erscheint mir gerade wie ein perfektes Sinnbild für den Ausspruch.

Die gute alte Zeit

Grafik: © Kölsche Ziege [wenty]

2 Kommentare

  1. Alex

    Als ich bei folgendem Satz angelangt bin „Und genau dort hat der kleine Mann nicht nur unzählige Gegner schwindelig gespielt, sondern auch jede Menge Tore geschossen.“ musste ich umgehend an unseren Icke denken und siehe da…. zwei Sätze später hast du auch den guten Häßler erwähnt. Japp, die zwei standen für eine gute Zeit. Hoffen wir auf die Zukunft und auch wenn die gute alte Zeit hinter uns liegt, wir müssen nach vorne schauen und auf das Beste hoffen!

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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