Am Sonntag ist der SC Freiburg zu Gast in Müngersdorf.
Im Frühjahr fährt der 1. FC Köln dann zum Gegenbesuch in den Breisgau.
Und zwar gleich zweimal. Denn nicht nur im Rückspiel, sondern auch in der nächsten Pokalrunde muss der Effzeh in Freiburg antreten.
Das macht den SC Freiburg aus meiner Sicht zu einem Schlüsselgegner.

Schon am Sonntag geht es los. Momentan stehen wir auf dem zehnten Platz und Freiburg ist Vorletzter. Diesen Vorsprung gilt es auszubauen und der Moment dafür ist günstig. Während Köln die letzten drei Spiele gewonnen und das nötige Selbstvertrauen hat, lief es für Freiburg nicht so rund. Im Pokal sind sie zwar weiter, aber in der Liga haben sie bisher gerade einmal fünf Punkte geholt. Aufgabe des 1. FC Köln ist nun, dafür zu sorgen, dass sie auch am Sonntagabend nicht mehr haben. Denn aktuell sollte Freiburg für den 1. FC Köln ein machbarer Gegner sein. Mit Sicherheit kein Selbstläufer, aber zu schaffen.

Das wäre umso wichtiger, weil die nächsten Gegner Hoffenheim, Hertha und Leverkusen es uns nicht einfacher machen werden, zu punkten. Doch mit 15 Punkten aus den ersten zehn Spielen könnte der 1. FC Köln diese Spiele ganz entspannt angehen und vielleicht mit dem ein oder anderen überraschenden Punktgewinn die Basis für den Klassenerhalt legen. Für diese Entspanntheit braucht es allerdings erst einmal einen Sieg am Sonntag. Also: Come on FC!

Am dritten März fährt der 1. FC Köln dann nach Freiburg zum Achtelfinale des DFB-Pokals. Wer dann Favorit sein wird, ist jetzt noch nicht vorherzusehen. Ein Weiterkommen sollte möglich sein, wird aber stark davon abhängen, wie die Mannschaften zu dieser Zeit in Form sind. Jedem ist aber klar, wie wichtig ein Weiterkommen im DFB-Pokal für unseren Verein wäre. Mehr Geld, mehr Aufmerksamkeit und vom Viertelfinale wären es auch nur noch zwei Spiele bis Berlin und damit wie schon erläutert unsere beste Chance in naher Zukunft international zu spielen. Damit ist dieses Duell als Einzelspiel vermutlich das wichtigste der drei Begegnungen.

Wenn der Effzeh dann genau einen Monat später am vierten April wieder im Breisgau antritt, wird es hoffentlich das unwichtigste Spiel, das wir in dieser Saison gegen Freiburg haben. Falls wir zu diesem Zeitpunkt immer noch Punkte gegen den Abstieg benötigen, sollten wir diese aber am besten wieder gegen Freiburg klarmachen. Denn dass die Gegner danach nicht leichter werden erwähnte ich ja schon.

Ich bin gespannt, was der 1. FC Köln aus den drei Spielen machen wird und kann dies ganz schwer einschätzen. Eine Vorhersage wage ich aber:

Wenn wir alle drei Spiele gegen den Sc Freiburg gewinnen, wird es eine erfolgreiche und entspannte Saison.

Und genau das möchte ich.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

4 Kommentare

  1. Alex

    Und genau das wollte ich auch. Nur wurde uns da heute Abend gleich ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hoffe aber vor allem, dass das Pokalspiel zu unseren Gunsten ausgeht und für den Rest, Platz 15 genügt.
    Schade, dass das heute mit einem Elfer für die Breisgauer 0:1 ausgegangen ist. Aber die Chance ist nun vertan, Mund abputzen und weiter geht’s. Come on FC!

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    • Kölsche Ziege [philtek]

      Recht hast Du mit dem Mund abputzen.
      Es ist trotzdem bitter.
      Zum ersten Mal seit langem bin ich allerdings froh, ein Spiel unseres Effzeh nicht gesehen zu haben. Und das sagt einiges aus.
      Wünsche trotzdem eine angenehme Woche
      Gruß
      philtek

      Antworten
      • Alex

        Ich habe das Spiel auf Sky gesehen und naja… Köln war die bessere Mannschaft, auch wenn beide an sich einen Grottenkick abgeliefert haben. Dann das unglückliche Handspiel, was zwar keine Absicht war, aber dennoch gepfiffen wurde, der verwandelte Elfmeter, obwohl Horn in der richtigen Ecke war… es war halt so ein typisches Spiel zum vergessen. Und das mache ich jetzt einfach mal und hoffe auf die kommenden Spiele.

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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