Marcel Risse ist schneller als sein Hamburger Gegenspieler, sprintet aus relativ spitzem Winkel von rechts auf das Tor zu, dringt in den Strafraum ein, schießt, trifft. Tor für den 1. FC Köln!

Marcel Risse ist schneller als sein Hamburger Gegenspieler, sprintet aus relativ spitzem Winkel von rechts auf das Tor zu, dringt in den Strafraum ein, schießt, trifft. Tor für den 1. FC Köln!

Steht da der gleiche Satz zweimal? Ja, aber er traf am Samstag auch zweimal zu. Denn Marcel Risse traf im Doppelpack und große Unterschiede konnte man zwischen diesen Toren nicht erkennen. Braucht man aber auch nicht.

Frauen haben ja auch zwei Brüste und niemand beschwert sich, wenn die beide gleich toll aussehen.

Und so ähnlich waren Marcel Risses Tore gegen den HSV.

Es hatte ein wenig was von Arjen Robben, der ja auch jahrelang immer wieder das gleiche Tor geschossen hat. Auch von der rechten Seite, wenn auch mit links. Auch da konnten die Gegner nichts machen, obwohl sie vorher wohl meist schon wussten, was der Holländer vorhatte. Natürlich hat Marcel Risse nicht die Weltklasse von Arjen Robben, aber der 1. FC Köln ist ja auch nicht Bayern München. Und auf unserem (noch) etwas niedrigeren Niveau hat Marcel Risse eine ähnliche Wichtigkeit, wie Robben für die Bayern. Denn wenn er gut drauf ist, kann Risse mit seiner Schnelligkeit und seiner Torgefährlichkeit ein Spiel zu entscheiden.
Ich habe mich gefreut wie Bolle. Nicht nur, weil mir Marcel Risse seit unserem Interview extrem sympathisch ist, sondern weil der Sieg und die Punkte extrem wichtig für den Effzeh waren.

Vor dem Spiel schrieb ich: Drei Spiele für ein Halleluja.
Jetzt sind es noch zwei und die Situation hat sich für den 1. FC Köln noch weiter verbessert. Durch den Sieg konnte der Abstand zum HSV auf immerhin fünf Punkte ausgebaut werden. Unsere beiden nächsten Gegner Stuttgart und Paderborn sind ziemlich schlecht (Stuttgart) und extrem schlecht (Paderborn) in die Rückrunde gestartet. Paderborn liegt dadurch jetzt nicht mehr vor, sondern drei Punkte hinter dem FC. Der VFB Stuttgart liegt punktgleich mit dem HSV sogar fünf Punkte hinter uns. Wie das aussehen würde, wenn der 1. FC Köln beide Spiele gewinnen würde, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Gut würde es dann aussehen!

Und ich bleibe dabei. Wenn wir die beiden Spiele noch gewinnen, müssen wir uns keine Sorgen machen. Also lieber FC. Bitte am Mittwoch Stuttgart weghauen. Ich freu mich schon darauf den Beitrag zu schreiben:

Noch ein Sieg für ein Halleluja.

Foto: © Eduard Bopp / upgradecologne.de

4 Kommentare

  1. Alex

    Ja, am Samstag war es wie ein Déjà-vu. Spaß hat’s gemacht, Rückrundenauftakt geglückt. Jetzt lassen wir uns von unserem brasilianischen Stürmer überraschen und hoffen auf mindestens 4 weitere Punkte aus den nächsten beiden Spielen.
    Auf geht’s EFFZEH!

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    • Kölsche Ziege [philtek]

      Vier weitere Punkte wären schön. Dann müssen also drei Punkte gegen Paderborn her. Das sollte zu machen sein.
      Gruß
      philtek
      P.S. Unser neuer Deyverson darf uns gerne überraschen. So wie Geromel in den ersten Jahren. Der kam ja auch als Nobody (zumindest für mich) aus Portugal.

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  2. Poldi One

    Frauen haben ja auch zwei Brüste 🙂
    Genial. Aber was hättest Du geschrieben, wenn´s ein Hattrick gewesen wäre?

    Antworten

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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