Am Sonntag war es wieder mal soweit. Borussia Mönchengladbach zu Gast im RheinEnergieStadion.

Derbyzeit und Derbystimmung.

Die Hymne ist voller Inbrunst gesungen und danach schwenke ich pflichtgemäß und laut der Anleitung auf meinem Platz ein rotes Plastikfähnchen. Dann kommt irgendwann die Blockfahne von oben und leiste meinen Beitrag, indem ich mit einer Hand den Rand derselben hochhalte. Ich bin Teil der Choreo, yeah. Bestimmt eine geile Choreo, aber welche?

Es war eben jene

Ich war übriges der eine, der von Euch aus gesehen links das letzte Ende des Flügels unseres kölschen Adlers hochhält.
Das ist einer der wenigen Momente in denen ich denke.
Die Nordtribüne hat auch so ihre Vorteile.

Denn dann hätte ich beim letztjährigen Derby gegen Düsseldorf diese Choreo der FC-Fans zu sehen bekommen.

Mein Wunsch nach der Nordtribüne ist übrigens sofort nach jeder Choreo wieder vorbei.
Auf der Südtribüne ist zwar nicht die Sicht aber dafür die Stimmung am geilsten.
Und darauf kommt es mir bei einem Stadionbesuch an.

Foto: © Herbert Bucco / upgradecologne.de

Ein Kommentar

  1. Alex

    Ja, in die Nordkurve würde man ja auch nie gehen. 😉 Denn den Blick auf die genialen Kölner Choreografien hat man auch von Westen oder Osten her, oder eben anschließend auf Youtube… aus der Nordkurve! Und nein, ich fand die Choreografie gegen Gladbach nun wirklich nicht zu derb. Mein Gott, es ist ein gemalter Banner. Und zwischen gemalt und real gibt es ja dann doch noch einen Unterschied. So. 🙂

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Über den Autor

Philipp Tekampe (philtek): Elf Tage älter als Ronaldo (der echte, nicht Cristiano) und sogar 15 Tage älter als Michael Ballack aber dafür auf den Tag genau 31 Jahre jünger als der Kaiser Franz Beckenbauer. Damit im perfekten Alter, um das Geschehen nicht mehr aktiv zu bestreiten, sondern vom Seitenrand zu kommentieren. Als Blogger, Schriftsteller und PR-Texter gibt er seinen Senf auch zu anderen Themen ab.

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